WARTEN AUF GODOT

von Samuel Beckett
aus dem Französischen von Elmar Tophoven

Estragon und Wladimir sind obdachlos und besitzen nichts als Zeit, die sie totschlagen, auch mit Selbstmordabsichten. Jeder steht für sich allein und doch gehören beide zusammen, denn sie warten auf Herrn Godot. Sie kennen ihn nicht und wissen nicht, wann er kommt. Das Warten ist ihr Lebensinhalt. Der Sinnlosigkeit ihres Daseins zum Trotz stecken sie miteinander im Leerlauf der Zeit fest und doch birgt das Warten eine Spur von Hoffnung. In ihrer clownesken Erbärmlichkeit rühren sie an das Fundament des Menschseins. Selbst die zweimalige Begegnung mit dem reichen Pozzo, von dem sich Lucky willenlos als Sklave halten lässt, bewirkt keine Veränderung.

Wie Beckett dieses traurige Spiel mittels Komik zu gestalten vermochte, zeichnet die Meisterschaft des irischen Autors aus und macht ihn zum bedeutendsten Vertreter des absurden Theaters. Seit der Uraufführung 1953 in Paris hat dieses Stück seine Faszination und Aktualität nie verloren.
REGIE Fanny Brunner BÜHNE & KOSTÜME Daniel Angermayr MUSIK & SOUND Alex Konrad DRAMATURGIE Carola Gerbert
PREMIERE 28-APR-2023

Estragon
Wladimir
Lucky
Ein Junge
N.N.