Jobs

Initiativbewerbungen richten Sie bitte an Frau Mielitz: bewerbung@hansottotheater.de

Mitarbeiter*in Theaterkasse

Sie sind offen und kommunikativ, freundlich und serviceorientiert. Sie haben Interresse an Theater, Musik und Literatur, haben grundlegende Computerkenntnisse, buchhalterisches Verständnis und sind flexibel und zuverlässig. 

Dann richten Sie Ihre Bewerbung bitte an Frau Becker via E-Mail: s.becker@hansottotheater.de, Leiterin der Theaterkasse, Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

Die Arbeitszeiten sind vorrangig am Abend und an Wochenend- und Feiertagen und richten sich nach dem monatlichen Spielplan. Die Bezahlung erfolgt auf geringfügiger Basis.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

Kinderstatisten für "Nationalstraße" gesucht!

Du spielst ein Instrument und wolltest schon immer auf einer Bühne stehen?
Prima! Wir suchen für die Inszenierung Nationalstraße in der Regie von Frank Abt einen Jungen zwischen 11 und 13 Jahren. Er wird das jüngere „Ich“ der Hauptfigur verkörpern und ihn an die Ideale seiner Kindheit erinnern. Die Figur wird auf der Bühne sehr präsent sein aber nur wenig Text zu sprechen haben.

Wir werden die Rolle doppelt besetzen, so dass sich die Kinder bei den Vorstellungen abwechseln. Die Proben finden im September 2019 statt. Die Kinder werden zwei- bis dreimal pro Woche am Abend oder Samstagvormittag proben. Die Premiere ist am 27.9.19. Weitere Vorstellungen werden folgen. Euer Einsatz wird mit einer Aufwandsentschädigung vergütet.

Am Donnerstag, den 20.6.19 wird es Casting-Termine geben.
Wer Interesse oder noch Fragen hat, meldet sich bitte bei:

Nadia Waigand
Leiterin Statisterie und Disponentin
Tel: +49 331 9811172 
Mail: n.waigand@hansottotheater.de 

NATIONALSTRASSE nach dem Roman von Jaroslav Rudiš Deutsch von Eva Profousová
Spielort: Reithalle

Leben bedeutet Krieg. Jeder gegen jeden. Es ist die Zeit der Wölfe. Europa wackelt. Und im Hintergrund ziehen die Bonzen ihre Strippen. Wenn du dich nicht verteidigen kannst, hast du keine Chance. Vandam weiß, wie das Leben läuft. Er mag Anstand und Ordnung. Er ist ein Patriot. Er hat nichts gegen Ausländer. Aber wenn sie Stress machen, wird er ungemütlich. Manchmal zeigt er auch den Hitlergruß. Vandam wohnt in einer Plattenbausiedlung am Rande von Prag. Bei der Samtenen Revolution von 1989 war er es, der mit einem Faustschlag alles in Gang gebracht hat. Die Wende war eine geile Zeit. Danach ging es bergab. Mit der Barfrau Sylva aus seiner Stammkneipe verbindet ihn eine kaputte Liebesgeschichte. Vandam weiß von den Wunden, die das Leben der Seele schlägt. Er ist ein Überlebens- Fighter mit einem großen Herzen und einer eisenharten Faust.

Der junge gefeierte tschechische Autor Jaroslav Rudiš erzählt von einer irritierenden Figur: einer Mischung aus Kneipenschläger, Kämpfer für Gerechtigkeit, Untergrundphilosoph und Wendeverlierer mit rechtsradikalen Tendenzen. Sein Roman ist ein krasser, melancholischer, bizarr-komischer Trip in eine verstörende Welt, in der die aktuellen Krisen der europäischen Zivilisation wie unter einem Brennglas erkennbar werden.

Statistenjunge für die Winteroper gesucht!

Die Kammerakademie Potsdam sucht für die diesjährige Winteroper „Lazarus ∞ Lonely Child“ in der Regie von Frederic Wake-Walker zwei Statistenjungen zwischen 9 und 11 Jahren mit blonden oder roten Haaren, die tänzerische Erfahrungen haben.

Die Rolle wird doppelt besetzt, so dass sich die Kinder bei den Vorstellungen abwechseln.
Vom 21.10- 21.11.19 wird es für die Kinder ca. 7 Proben geben. Die Premiere ist am 22.11.19.
Weitere Vorstellungen: 23.11., 26.11., 27.11., 29.11., 30.11

Das Casting findet am Dienstag, den 3.9.19 von 16 - 18 Uhr im Hans Otto Theater statt.
Wir bitten darum bequeme Kleidung mitzubringen und wenn möglich ein kleine Choreo zum Vortanzen.

Wer Interesse oder noch Fragen hat, meldet sich bitte bei:

Sissy Raabe
Künstlerisches Betriebsbüro/ Winteroper
Tel.: +331 2370623
Mail: winteroper@kammerakademie-potsdam.de

Lazarus ∞ Lonely Child
Spielort: Friedenskirche
Musik von Franz Schubert und Claude Vivier Text von August Hermann Niemeyer und Claude Vivier

Schuberts Fragment „Lazarus“ für Solist*innen, Chor und Orchester von 1820 ist ein musikdramatisches Experiment, das von der Meisterschaft des Liedkomponisten und zukunftweisenden klanglichen Neuerungen des Sinfonikers zeugt. In der biblischen Gestalt des Lazarus wird die Auseinandersetzung mit dem Tod thematisiert. Lazarus stirbt im christlichen Glauben an ewiges Leben und die Auferstehung. Während des feierlichen Begräbnisses bricht die Komposition ab. Das eigentliche Wunder der Auferstehung hat Schubert nicht vertont. Die szenische Aufführung komplettiert „Lazarus“ mit „Lonely Child“. Über die Zeiten hinweg sprechen Schubert und Vivier in ihren Werken über Gefühle von Verlassenheit und das Mysterium des Todes. „Lonely Child“ für Sopran und Kammerorchester von 1980 ist ein ideelles wie emotionales Selbstporträt des Komponisten. Inspiriert von der traditionellen Klangwelt Balis, des Gamelan, schafft Vivier eine fantasiereiche Atmosphäre, in der das einsame Kind in der Nacht Ruhe und Trost findet.