Fräulein Smillas Gespür für Schnee

nach dem Roman von Peter Høeg
Smilla Jaspersen weiß alles über Eis. Sie gehört zur Minderheit der Inuit und wuchs als Kind in der wilden grönländischen Polarlandschaft auf. In Kopenhagen, wo ihr Vater, ein dänischer Arzt, wohnt, ist sie nie heimisch geworden. Als Wissenschaftlerin stellte sie die „falschen“ Fragen und blieb unangepasst, vor allem, weil sie ständig damit konfrontiert war, dass die Erforschung der grönländischen Ressourcen nur Profitinteressen dient und die Zerstörung der Natur in Kauf nimmt. Nur wenige Menschen stehen ihr nahe. Der Nachbarsjunge Jesaja war einer davon, Inuk wie sie. Smilla und ein anderer Nachbar haben sich manchmal um den Jungen gekümmert, wenn seine alkoholkranke Mutter dazu nicht in der Lage war. Jetzt ist Jesaja tot. Vom Dach gestürzt. Smilla glaubt nicht an einen Unglücksfall und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Sie stößt überall auf Widerstand und kommt einem Verbrechen auf die Spur, das vertuscht werden soll.

Während sich die Verfilmung von Høegs Bestseller-Roman als Action-Thriller präsentiert, konzentriert sich die Bühnenfassung im Format eines Kammerspiels ganz auf die Titelheldin. Smillas Ringen um Wahrheit wird mehr und mehr zum Kampf um das eigene Leben und zur Suche nach dem eigenen Ich.
Regie Caro Thum Bühne & Kostüme Daina Kasperowitsch Dramaturgie Carola Gerbert
1 Stunde, 20 Minuten, keine Pause / Premiere FR 22-FEB-2019

Besetzung

als Smilla Jaspersen
als Mechaniker / Prof. Loyen / Elsa Lübing / Vater / Lagermann / Kommissar
Felipe Bustamante Villacis / Milan Falk
als Jesaja

Termine

Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Milan Frank, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Milan Frank, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Jan Hallmann, Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Jan Hallmann, Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Jan Hallmann, Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Franziska Melzer, Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk

"Die Regisseurin Caro Thum hat vieles richtig gemacht. In einer seltenen Stringenz und Unmittelbarkeit führt sie durch diese Geschichte. Ihr fein ausgearbeiteter Realismus verliert sich nie in Nebensächlichkeiten und bringt auch starke symbolische Bilder hervor."
Märkische Allgemeine Zeitung, Karim Saab
"Das Stück wirkt sehr aktuell, fast wie ein Kommentar zu heutigen Problemen. Die kluge Inszenierung trumpft schauspielerisch nie auf, sondern präsentiert sich in konzentrierter Leichtigkeit. Kein Wunder, dass das Premierenpublikum heftig applaudierte."
Märkische Oderzeitung, Hartmut Krug
"Jan Hallmann gelingt es im schnellen Wechsel, Charaktere anzudeuten. Schlichte Accessoires reichen aus, um die Figuren zu unterscheiden. Sein zugkräftiges Spiel mäandert zwischen dem skrupellosen Karrieristen Loyen, dem oberflächlichen Kommissar oder dem hilflosen Vater von Smilla, der vergebens auf Nähe zu seiner Tochter hofft."
Potsdamer Neueste Nachrichten, Heidi Jäger
"Franziska Melzer spielt Smilla in einer treffenden Mischung aus Schnoddrigkeit, Selbstironie und Verletzlichkeit. Konzentriert man sich als Zuschauer allein auf die Figur Smilla, auf ihre Weltsicht, ihr besonderes Innenleben, ihre Bonmots, kann man mit dieser Frau hier sowohl tiefsinnige wie komische 80 Minuten verbringen."
kulturradio rbb, Barbara Behrendt