Bürgerbühne

Die Bürgerbühne ist ein Ort der Teilhabe am Kulturleben für Menschen ab 16 Jahren. Im Zentrum stehen einerseits die Erfahrungen und Geschichten der Teilnehmenden und andererseits die produktive Auseinandersetzung mit unserer Stadt und Gesellschaft sowie Europa und der Welt. Dabei ist ein offener und freier Gedankenaustausch mit der Möglichkeit von Perspektivwechseln angestrebt. Es geht aber auch darum, unter professioneller Anleitung in einem Ensemble Position zu beziehen und sich auf der Bühne des Hans Otto Theaters zu präsentieren, um mit dem Publikum in Dialog zu treten.

Was sämtliche Mitspieler*innen der Bürgerbühne, so unterschiedlich ihr Herkommen und persönlicher Hintergrund auch sein mögen, dabei miteinander vereint, ist zum einen die Freude am Theaterspiel, zum anderen aber auch das Bestreben, aus der "Schutzzone" herauszutreten, um sich gemeinschaftlich und aktiv über aktuelle Themen auszutauschen.

Unter der Gesamtleitung von Manuela Gerlach hat die BÜRGERBÜHNE nun neue Projekte in Aussicht genommen.
TRAILER BÜRGERBÜHNE
KONZEPT Oliver Toktasch SCHNITT Nanda Gamarra

Programm der Bürgerbühne

SUPERHELD(IN)
Eine Produktion des Jugendclubs

Wer sind sie, die jungen Heldinnen und Helden unserer Zeit? Eine Gruppe Jugendlicher im Alter zwischen 16 und 18 Jahren hat sich unter der Leitung des Theaterpädagogen Oliver Toktasch und des Ensemblemitglieds Hannes Schumacher mit spielerischen Mitteln dem Thema „Superheld(in)“ angenähert. Im Zentrum der dabei entstandenen Szenen stehen das aktuelle Lebensgefühl der Beteiligten und ihre jeweilige Wahrnehmung der Welt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema soll in diesem Zusammenhang also keine Flucht in die Fantasie bedeuten, sondern im Gegenteil Variationen der Realitätsbewältigung beschreiben. Denn unsere Zeit hält etliche Herausforderungen für junge Menschen bereit: vor allem Bedrohungen wie den Krieg in Europa und die Auswirkungen des Klimawandels. Aber auch die Pandemie hat Probleme für sie zur Folge, z. B. den vermehrten Rückzug ins Internet. Auf internationalem Parkett bewegen sie sich als „globale Avatare“ fast mühelos, doch ihre unmittelbare Realität sieht anders aus.

Die Stückentwicklung „Superheld(in)“ untersucht die Ängste, Nöte und Träume der sogenannten Generation Z. Die Jugendlichen der Gruppe sehen sich mit einer Vielzahl von zementierten Zuschreibungen durch die Erwachsenenwelt konfrontiert. Diese wollen sie hinter sich lassen und dabei eingefahrene Denk- und Handlungsmuster aufs Spiel setzen.


PREMIERE 4-NOV-2023 / 18 UHR / REITHALLE BOX
WEITERE SPIELTERMINE 14-MÄR / 15-MÄR JEWEILS UM 18 UHR
NEU:START
Eine Produktion der Bürgerbühne

Wie soll die Welt von morgen aussehen? Schluss mit dem "Weiter so!".

Den Computer oder das iPhone neu zu starten erfordert nicht viel. Es reicht, ein paar Tasten zu drücken und schon geht es weiter. Aber wie verhält es sich bei uns Menschen? Der Drang zum "Weiter so!" scheint uns allen mehr oder minder inne zu wohnen. Doch die Entwicklung dieser Welt, so wie sie sich heute abzeichnet, erfordert zwingend ein anderes Denken sowie neue Strategien, die wir uns erst noch aneignen müssen.

Fazit: Höchste Zeit für einen Reset!

Vorher, vor allem anderen, steht jedoch die Frage: Welche Träume, Visionen oder gar Utopien haben wir? Wohin soll die Reise überhaupt gehen, wenn wir unsere persönlichen Wünsche mit ins Spiel bringen? Was brauchen wir im Gepäck, um unbeschadet ans Ziel zu gelangen?

Die Proben für die neue Bürgerbühnen-Produktion NEU:START werden im Frühjahr 2024 unter der Leitung von Manuela Gerlach beginnen.

PREMIERE 25-APR-2025
AUSWAHL UND PROBENSTART Frühjahr 2024
KOSTEN Erwerb des Bürgerbühnenausweises 50 € / Schüler*innen & Studierende ermäßigt 25 €
Für ALG-Empfänger*innen und Asylbewerbende ist der Bürgerbühnenausweis kostenlos.

REGIE
Manuela Gerlach
ALLES AUFS SPIEL SETZEN
"Alles aufs Spiel setzen" ist das Motto der Werkstatt-Tage, zu denen die Bürgerbühne am 27. Januar 2024 von 10 bis 17 Uhr und am 28. Januar 2024 von 10 bis 15 Uhr auf die Probebühnen des Hans Otto Theaters in der Schiffbauergasse einlädt.

Dabei ist das ‚Aufs Spiel setzen‘ im doppelten Wortsinne zu verstehen: Einerseits geht es um den bewussten Einsatz von Körper und Sprache sowie um das Aufnehmen von Impulsen aus der Gruppe mittels Improvisationen. Andererseits geht es darum, etwas zu riskieren und die Grenzen des Alltags spielerisch zu überwinden, um die Potentiale, die in uns stecken, freizulegen. Denn auch hier gilt wie so oft: No risk, no fun!

Die Werkstatt-Tage richten sich an Menschen ab 18 Jahre. Geleitet werden die Werkstätten von Manuela Gerlach, Anna Hercher und Oliver Toktasch.

Anmeldungen sind noch bis 15. Januar 2024 möglich und werden nach Eingang verbucht. Bitte richten sie diese ausschließlich an: buergerbuehne@hansottotheater.de
Die Bestätigung der Anmeldung und nähere Informationen zu den Werkstatt-Tagen erfolgen zeitnah.

Der Erwerb des Bürgerbühnenausweises zu Beginn der Werkstatt-Tage ist Voraussetzung für die Teilnahme. Er kostet regulär 25 €, für Schüler*innen & Studierende ermäßigt 15 €. Für ALG-Empfänger*innen und Asylbewerbende ist der Bürgerbühnenausweis kostenlos.