DIE NASHÖRNER

Behringer und Hans beobachten einen merkwürdigen Vorfall: Ein Nashorn stürmt durch die Stadt. Kurz darauf ein zweites. Oder war es doch dasselbe? Nicht die Tatsache an sich beunruhigt die beiden, sondern nur die Ungewissheit, ob es nun ein und derselbe Dickhäuter oder doch zwei unterschiedliche waren. Auch am nächsten Morgen wird der Vorfall heftig diskutiert, als plötzlich Frau Ochs erscheint und berichtet, ihr Mann habe sich in ein Nashorn verwandelt. Nach und nach tauchen weitere wutschnaubende Dickhäuter in der Stadt auf, weil sich immer mehr Einwohner*innen in sie verwandeln. Wer dazugehören will, tut es ihnen gleich und wird Teil dieser Massenbewegung. Nur Behringer, Ionescos tragisch-komischer Antiheld, widersetzt sich.

Eugène Ionesco hat eine verrückte Geschichte über Massenwahn und Anpassertum geschrieben, die eindrücklich zeigt, mit welcher Geschwindigkeit Meinungen zu weitverbreiteten Stimmungen werden können, die dann unaufhaltsam zu gesellschaftlichen Umwälzungen führen.
Regie Esther Hattenbach Bühne und Kostüme Regina Lorenz-Schweer Dramaturgie Alexandra Engelmann Komposition & Sounds Johannes Bartmes Choreografische Mitarbeit Marita Erxleben
1 STUNDE, 45 MINUTEN, KEINE PAUSE / PREMIERE 21-FEB-2020 / WIEDER AB 30-SEP-2022

MIT

die Hausfrau
die Kellnerin / Frau Ochs
Behringer
der Wirt / Herr Schmetterling
der Herr
der Logiker / Stech
Wisser

TERMINE

https://www.hansottotheater.de/ Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

15:00 - 16:45 Großes Haus
Karten
https://www.hansottotheater.de/ Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

19:30 - 21:15 Großes Haus
Karten
https://www.hansottotheater.de/ Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

19:30 - 21:15 Großes Haus
Karten
https://www.hansottotheater.de/ Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

19:30 - 21:15 Großes Haus
Karten
https://www.hansottotheater.de/ Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

18:00 - 19:45 Großes Haus
Karten
DIE NASHÖRNER
DIE NASHÖRNER
v.l. Philipp Mauritz, Jörg Dathe, Ulrike Beerbaum, Hannes Schumacher, Paul Wilms, Henning Strübbe
vorn: Bettina Riebesel, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Philipp Mauritz, Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Jörg Dathe, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Jörg Dathe, Paul Wilms, Philipp Mauritz, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Ulrike Beerbaum, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
v.l. Paul Wilms, Henning Strübbe, Franziska Melzer, Philipp Mauritz, Bettina Riebesel, Ulrike Beerbaum, Hannes Schumacher
vorn: Jörg Dathe, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Franziska Melzer, Paul Wilms, Hannes Schumacher
hinten: Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Ensemble, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Ensemble, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
von unten: Franziska Melzer, Henning Strübbe, Paul Wilms, Jan Hallmann, Hannes Schumacher, Ulrike Beerbaum, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Franziska Melzer, Paul Wilms, Jan Hallmann, Hannes Schumacher, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Franziska Melzer, Jörg Dathe, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Jörg Dathe, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Paul Wilms, Henning Strübbe, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Franziska Melzer, Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Franziska Melzer, Henning Strübbe, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
Henning Strübbe, Foto: Thomas M. Jauk
DIE NASHÖRNER
v.l. Ulrike Beerbaum, Philipp Mauritz, Henning Strübbe, Franziska Melzer, Bettina Riebesel, Hannes Schumacher, Jörg Dathe, Foto: Thomas M. Jauk

Pressestimmen

"Regisseurin Esther Hattenbach will mehr als nur die These herausarbeiten, dass das Leben irreal und vergeblich ist. Sie setzt auch auf Irrwitz, Spielfreude und Komik. Mit Ionescos Klassiker landet das Hans Otto Theater einen Coup in der Gegenwart."
Märkische Allgemeine, Karim Saab
"Insgesamt eine überzeugend geschlossene Ensembleleistung."
Potsdamer Neueste Nachrichten, Astrid Priebs-Tröger