J Nathans Kinder

Jerusalem wird hart umkämpft: Christen, Juden und Muslime beanspruchen die Stadt für sich. Orientierungslos irrt eines Nachts der junge Kreuzritter Kurt umher, als er plötzlich ein brennendes Haus entdeckt. Mutig stürzt er sich in die Flammen und rettet ein junges Mädchen aus dem Feuer. Aber Recha ist die Tochter des Juden Nathan. Über alle Glaubenskonventionen hinweg entsteht eine zarte Liebe zwischen den beiden, weil es Recha gelingt, Kurt von seinen Vorurteilen abzubringen und sich ihr zu öffnen. Doch ihre Liebe steht in dieser von Gewalt umtosten Stadt unter keinem guten Stern. Der Bischof versucht Kurt dazu zu bewegen, den Sultan zu töten; dieser wiederum möchte den Bischof beseitigen lassen und sucht dafür Nathans finanzielle Unterstützung. Als Kurt erfährt, dass Recha gar nicht Nathans leibliche Tochter ist, sondern das Kind eines Christen, vertraut er sich dem Bischof an – mit fast katastrophalen Folgen.

Ulrich Hub stellt mit Recha und Kurt die junge Generation und ihr Ringen um Verständigung und Frieden in den Mittelpunkt seines Stückes, einer Neubearbeitung von Lessings „Nathan der Weise“.  Die auf den ersten Blick witzigen Dialoge stehen im Kontrast zur ernsten Thematik des Stoffes. Diese Ambivalenz von scheinbarer Leichtigkeit bei gleichzeitiger Tiefe zeichnet das preisgekrönte Stück aus.
Liebe Lehrer*innen, weiteres Material für den Unterricht erhalten Sie auf Anfrage über Manuela Gerlach (m.gerlach@hansottotheater.de).
Regie Joerg Bitterich Bühne und Kostüm Juan León Musik Yuka Otsuki Dramaturgie Alexandra Engelmann
1 STUNDE 10 MINUTEN / Empfohlenes Alter 13+ / PREMIERE VERSCHOBEN
Nathans Kinder
Nathans Kinder
Robin Jentys, Joachim Berger, Paul Wilms, Jan Andreesen, Foto: Thomas M. Jauk
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Charlott Lehmann, Foto: Thomas M. Jauk
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Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk
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Robin Jentys, Foto: Thomas M. Jauk
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Charlott Lehmann, Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk
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Paul Wilms, Charlott Lehmann, Foto: Thomas M. Jauk
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Paul Wilms, Jan Andreesen, Foto: Thomas M. Jauk
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Charlott Lehmann, Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk
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Paul Wilms, Jan Andreesen, Foto: Thomas M. Jauk
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Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk
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Robin Jentys, Charlott Lehmann, Foto: Thomas M. Jauk
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Paul Wilms, Robin Jentys, Foto: Thomas M. Jauk
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Joachim Berger, Paul Wilms, Charlott Lehmann, Foto: Thomas M. Jauk
Nathans Kinder
Joachim Berger, Foto: Thomas M. Jauk
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Jan Andreesen, Foto: Thomas M. Jauk
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Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk
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Joachim Berger, Foto: Thomas M. Jauk
Nathans Kinder
Charlott Lehmann, Paul Wilms, Foto: Thomas M. Jauk

Pressestimmen

„Bei all dem Mitfiebern vergisst man fast, dass man all das nur auf dem Bildschirm zu Hause und nicht live in der Reithalle des Hans-Otto-Theaters verfolgen kann.“
maz-online.de, Sarah Kugler
„Paul Wilms spielt diesen Kurt so überzeugend zerrissen zwischen Pflichtgefühl und Aufbegehren, Charlott Lehmann ihre Recha so wunderbar "schlau und spitz" (Kurt), dass man dieser Annäherung gern noch viel länger zugesehen hätte: diesem utopischen Moment, wenn Liebe Vorurteile hinfällig macht.“
Potsdamer Neuste Nachrichten, Lena Schneider