Vor Sonnenaufgang

Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Eine mittelständische Familie irgendwo in einem städtischen Ballungsraum. Die eigene Firma sichert einen gewissen Wohlstand, der Mehrgenerationenhaushalt funktioniert, und der Nachwuchs ist im Anmarsch. Die Zukunft sieht rosig aus, zumindest finanziell. Doch unter der gutbürgerlichen Oberfläche brodelt es gewaltig: Die werdende Mutter Martha kämpft mit Depressionen, ihr Ehemann Thomas kümmert sich vorrangig um seine politischen Ambitionen, der Vater ist dem Alkohol zugeneigt, und die zur Unterstützung angereiste Schwester Helene sucht Unterschlupf im Elternhaus. Dort begegnet sie Alfred, dem Jugendfreund von Thomas – und mit ihm der Liebe. Als das Schicksal aber mit unerbittlicher Wucht zuschlägt und die Katastrophe über die Familie hereinbricht, zeigt sich, dass das Fundament der Menschlichkeit brüchig ist.

Gerhart Hauptmann schrieb „Vor Sonnenaufgang“ 1889 und löste mit seinem „sozialen Drama“ einen der größten Skandale der deutschen Theatergeschichte aus. Ewald Palmetshofers Neubearbeitung des Stoffes erschien 2017; sie wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. Aus seiner Feder ist ein berührendes und trauriges Schauspiel entstanden, das gekonnt den Bogen von der Tragödie im Privaten bis hin zu größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen schlägt.
Regie Marlene Anna Schäfer Bühne & Kostüme Juan León Musik Hekmat Alkassar Dramaturgie Alexandra Engelmann
2 STUNDEN 30 MINUTEN, EINE PAUSE / PREMIERE 29-OKT-2021

MIT

Egon Krause
Annemarie Krause (Egon Krauses zweite Frau)
Helene (jüngere Tochter aus Krauses erster Ehe)
Martha (ältere Tochter aus Krauses erster Ehe)
Thomas Hoffmann (Marthas Ehemann)
Alfred Loth
Dr. Peter Schimmelpfennig
Audioeinführung mit Dramaturgin Alexandra Engelmann
Hans Otto im Gespräch mit Regisseurin Anna Marlene Schäfer

Termine

https://www.hansottotheater.de/ Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

19:30 - 22:00 Reithalle
Karten
https://www.hansottotheater.de/ Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

19:30 - 22:00 Reithalle
Karten
Vor Sonnenaufgang
Vor Sonnenaufgang
Ulrike Beerbaum, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Alina Wolff, Ulrike Beerbaum, Jan Hallmann, Paul Wilms, Jörg Dathe, Bettina Riebesel, Henning Strübbe (von links), Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Paul Wilms, Ulrike Beerbaum, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Jörg Dathe, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Jörg Dathe, Alina Wolff, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Alina Wolff (vorn), Ulrike Beerbaum, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Jan Hallmann, Paul Wilms (von links)
Vor Sonnenaufgang
Paul Wilms, Alina Wolff, Bettina Riebesel, Jan Hallmann (von links), Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Jan Hallmann, Paul Wilms (von links)
Vor Sonnenaufgang
Paul Wilms, Alina Wolff, Ulrike Beerbaum, Jan Hallmann (von links), Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Alina Wolff, Ulrike Beerbaum (von links), Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Ulrike Beerbaum, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Ulrike Beerbaum, Paul Wilms
Vor Sonnenaufgang
Jan Hallmann, Alina Wolff, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Jan Hallmann, Paul Wilms (von links), Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Paul Wilms, Jan Hallmann (von links), Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Paul Wilms, Jan Hallmann (von links), Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Ulrike Beerbaum, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Henning Strübbe, Paul Wilms (von links), Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Henning Strübbe
Vor Sonnenaufgang
Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Bettina Riebesel, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Jan Hallmann, Alina Wolff, Foto: Thomas M. Jauk
Vor Sonnenaufgang
Foto: Thomas M. Jauk

Pressestimmen

"Hoffmanns schwangere Frau Martha kommt bei Hauptmann nicht vor, Ulrike Beerbaum macht sie in Potsdam zur Hauptfigur. Beerbaums Martha als spitzlippige, zynische, zarte, komische, aggressive Frau, die mit ihrer Beinahe-Rolle als Mutter hadert, ist ein Ereignis."
Potsdamer Neueste Nachrichten, Lena Schneider
"Die Inszenierung von Marlene Anna Schäfer wirft die große Frage des Auseinandersdriftens der Gesellschaft auf. Es lohnt sich, noch länger darüber nachzudenken."
rbbKultur, Barbara Behrendt