Maria Stuart

19 lange Jahre ist Maria Stuart schon die Gefangene der Königin Elisabeth. Des Gattenmordes verdächtigt und Flüchtige im eigenen Land, suchte sie einst bei ihrer englischen Verwandten Schutz. Doch anstatt diesen zu gewähren, setzte die protestantische Königin die katholische Rivalin fest. Zu groß war Elisabeths Angst, Maria könnte den englischen Thron für sich beanspruchen. Allmählich gerät Elisabeth immer mehr unter Druck, sich der lästigen Widersacherin endlich zu entledigen. Ein Gericht nimmt ihr die Entscheidung ab und verkündet: Maria Stuart soll wegen Verrats hingerichtet werden. Aber es fehlt noch die dazu notwendige Unterschrift der Königin. Elisabeth zögert, das Urteil zu unterzeichnen, denn Maria ist eine gesalbte Königin und Familie. Selbst als die Anhänger Marias versuchen, diese zu befreien und einen Mordanschlag auf Elisabeth zu verüben, zögert sie weiter.

Zwei Frauen zeichnet Schiller in seinem Werk: auf der einen Seite die von Angst getriebene englische Königin, die unbedingt frei und unabhängig bleiben will und dafür mit Einsamkeit bezahlt. Auf der anderen Seite steht die sinnliche Gegenspielerin, die sich ihre Weiblichkeit zunutze macht und mit allen Mitteln um ihr Leben kämpft. Aufgerieben zwischen ihren Ratgebern und deren politischen Interessen, scheitern beide Frauen. Maria Stuart verliert ihren Kopf, Elisabeth ihren engsten Vertrauten.
Regie Alice Buddeberg Bühne und Kostüm Martina Küster MUSIKALISCHE LEITUNG UND KOMPOSITION Stefan Paul Goetsch Dramaturgie Alexandra Engelmann
PREMIERE 30-OKT-2020 / 31-OKT-2020

MIT

Elisabeth, Königin von England
Maria Stuart, Königin von Schottland, Gefangene in England
Robert Dudley, Graf von Leicester
Georg Talbot, Graf von Shrewsbury
Wilhelm Cecil, Baron von Burleigh, Großschatzmeister
Graf Aubespine, französischer Gesandter / Elisabeths Zweifel
Amias Paulet, Ritter, Hüter der Maria
Mortimer, sein Neffe
Audioeinführung mit Dramaturgin Alexandra Engelmann
Maria Stuart
Maria Stuart
Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Jon-Kaare Koppe, Jan Hallmann, Paul Sies, Kristin Muthwill, René Schwittay, Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Jon-Kaare Koppe, Paul Sies, Kristin Muthwill, Jan Hallmann, René Schwittay, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Janine Kreß, Arne Lenk, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Jon-Kaare Koppe, Guido Lambrecht, Jan Hallmann, Kristin Muthwill, Arne Lenk, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Guido Lambrecht, Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
René Schwittay, Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Janine Kreß, Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Janine Kreß, Arne Lenk, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Arne Lenk, Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Jan Hallmann, Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Jan Hallmann, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Ensemble, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Kristin Muthwill, Janine Kreß, Foto: Thomas M. Jauk
Maria Stuart
Janine Kreß, Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk

Pressestimmen

„Freiheit und Zwang – diese Gegensätze bringt im Duell Kristin Muthwill als Elisabeth meisterhaft auf die Bühne. Wie sie zaudert, giftet, zweifelt – und dann Maria Stuart töten lässt.“
Märkische Allgemeine, Maurice Wojach
„Die Schauspieler waren 1 A, große Klasse. Jeder hat eine große Szene, aber keiner spielt sich nach vorn. Regisseurin Alice Buddeberg ist eine große Ensembleleistung gelungen. Wäre ich in der Jury des Theatertreffens, wäre diese Inszenierung sofort auf meiner Liste.“
rbbKultur, Peter Claus