DER GOTT DES GEMETZELS

von Yasmina Reza
Deutsch von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Zwei elfjährige Jungen haben sich im Park geprügelt: Der eine schlug mit einem Stock zu, der andere verlor fast zwei Schneidezähne. Die Eltern wollen als kultivierte Menschen bei Kaffee und Kuchen besprechen, wie nun pädagogisch klug vorgegangen werden kann. Doch der gemeinsame Dialog zwischen den gegensätzlichen Paaren eskaliert. Welcher der Jungen war wirklich der Schuldige? Verweist das rabiate Verhalten eines Kindes vielleicht auf Probleme der Eltern? Wie lassen sich das nächtliche Aussetzen eines Hamsters, unkontrolliertes Vollkotzen wertvoller Kunstbände oder penetrante Telefonate zur Verteidigung eines gesundheitsgefährdenden Medikaments in dem Zusammenhang deuten?

Aus feinen Sticheleien entstehen scharfe Wortgefechte. Neue Koalitionen werden gebildet, und vermeintlich klare Rollenmuster geraten ins Wanken. Von subtilen Drohungen über unbeherrschte Gesichtsverluste bis zu ungehemmten Handgreiflichkeiten – die Palette dessen, was sich Bahn bricht, ist breit. Kann da noch irgendjemand gewinnen, oder siegt der Gott des Gemetzels?

Sensationell genau beobachtet und mit brillanten Dialogen entlarvt die französische Autorin Yasmina Reza mit dieser Komödie, wie extrem dünn der Lack der Zivilisation ist. In der Inszenierung treten vier Menschen im wahrsten Sinne des Wortes auf einem Kampffeld gegeneinander an. Das Publikum erlebt dies hautnah in einer außergewöhnlichen Bühnensituation.
REGIE Bettina Jahnke BÜHNE Claudia Rohner KOSTÜME Tatjana Kautsch MUSIK Stefan Pinkernell DRAMATURGIE Bettina Jantzen MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG Rita Herzog
1 STUNDE, 50 MINUTEN, KEINE PAUSE / EMPFOHLEN AB 16 + / PREMIERE 17-APR-2026 / GROSSES HAUS

MIT

VÉRONIQUE HOUILLÉ
Michel Houillé
Annette Reille
Alain Reille
HANS OTTO IM GESPRÄCH MIT BÜHNENBILDNER ALEXANDER WOLF

TERMINE

https://www.hansottotheater.de/ Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam

19:30 - 21:20 Großes Haus
C
Karten
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17:00 - 18:50 Großes Haus
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DER GOTT DES GEMETZELS
Guido Lambrecht, Kristin Muthwill, René Schwittay, Franziska Melzer (v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Guido Lambrecht und Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk
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René Schwittay und Franziska Melzer (v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk
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René Schwittay, Franziska Melzer, Guido Lambrecht (v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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René Schwittay, Franziska Melzer, Guido Lambrecht, Kristin Muthwill (v.,l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
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Franziska Melzer, René Schwittay, Guido Lambrecht, Kristin Muthwill (v.,l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Kristin Muthwill (hinten) und René Schwittay, Foto: Thomas M. Jauk
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Franziska Melzer (hinten), Kristin Muthwill, René Schwittay, Guido Lambrecht (liegend), Foto: Thomas M. Jauk
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René Schwittay, Franziska Melzer (vorne) und Guido Lambrecht, Foto: Thomas M. Jauk
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Guido Lambrecht und René Schwittay (v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Kristin Muthwill, Franziska Melzer, René Schwittay, Guido Lambrecht (v.l.)
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Kristin Muthwill und Franziska Melzer (mit Tasche), Foto: Thomas M. Jauk
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Franziska Melzer und René Schwittay, Foto: Thomas M. Jauk
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Guido Lambrecht und Kristin Muthwill, Foto: Thomas M. Jauk
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René Schwittay und Franziska Melzer, Foto: Thomas M. Jauk
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Franziska Melzer, Guido Lambrecht, René Schwittay, Kristin Muthwill (v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Guido Lambrecht und Kristin Muthwill (v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Kristin Muthwill und Franziska Melzer (v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Guido Lambrecht und Kristin Muthwill (v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Franziska Melzer (vorne), Guido Lambrecht, Kristin Muthwill, René Schwittay (hinten v.l.), Foto: Thomas M. Jauk
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Kristin Muthwill und Guido Lambrecht, Foto: Thomas M. Jauk
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Guido Lambrecht, Foto: Thomas M. Jauk
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Franziska Melzer und Guido Lambrecht, Foto: Thomas M. Jauk

Pressestimmen

"Das Potsdamer Ensemble zelebriert die Nuancen gespielter Freundlichkeit und lässt die Dialoge funkeln. Die vier stecken sich gegenseitig und das Publikum mit ihrer Spielfreude an. Der Abend leuchtet, das Publikum feiert Regisseurin und Hausherrin Bettina Jahnke für ihre Inszenierung und holt das Team Mal um Mal zurück auf den Rasen."
Berliner Morgenpost, Hans Dieter Heimendahl
"Wenn Eltern sich überwerfen, weil die Kinder sich geprügelt haben, ist das brutaler als ein Fußballspiel – in Potsdam wird die rhetorische Schlacht nun gnadenlos und ohne Sieger inszeniert. Die Inszenierung sucht kein Happy End. Sie holt dunkel und mit Temperament heraus, was möglich ist."
Märkische Allgemeine Zeitung, Lars Grote
"Dem heimlichen Hauptakteur dieses Abends gehören die ersten zehn Minuten quasi allein. Es sind viele Quadratmeter Rollrasen. Bühnenbildnerin Claudia Rohner hat ihn zum tragenden Element gemacht und das Publikum drum herum platziert. Für die schöne Bühne heißt das: Sie duftet nach Garten, aber es gibt kein Entkommen."
Potsdamer Neueste Nachrichten, Lena Schneider