MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER
von Bertolt Brecht
Musik von Paul Dessau in einer Bearbeitung von Martin Klingeberg
Ein Krieg, der kein Ende nimmt. Die jungen Männer sollen kämpfen, Heldentaten vollbringen oder als Kanonenfutter dienen. Zwischen Gewalt, Verrohung, Hunger und Plünderungen führt Anna Fierling ihr Geschäft. Sie nennt sich „Courage“, denn furchtlos und zupackend schlägt sie sich durch zwischen feindlichen Regimentern und wechselnden Fronten. Sie will sich und ihre drei erwachsenen Kinder durchbringen. Und sie will Gewinn machen mit dem Krieg. Genau so; wie es die „Großen“ auch tun. Nur dass sich ihr Einkommen auf den Umsatz mit Schnaps, Fleisch oder Leinenhemden stützt (wobei unter ihrem Ladentisch auch schon mal mit Waffen und Munition gehandelt wird). Alles, was ihrem Geschäft dient, ist Mutter Courage recht. Bloß ihre Kinder soll der Krieg in Ruhe und am Leben lassen. Doch ihre Söhne Eilif und Schweizerkas sind zu mutig und zu ehrlich, und ihre stumme Tochter Kattrin hat ein zu großes Herz. Da sind der Courage weder ein Feldprediger, der bei ihr untertaucht, noch ein Koch, dem sie ihre Zuneigung schenkt, eine Hilfe: Sie wird auf ganz verschiedene Weise ihre Kinder an den Krieg verlieren.
Das im April 1741 in Zürich uraufgeführte Stück durchleuchtet auf einer menschlichen Ebene klug, unterhaltsam und musikalisch das Geschäftsprinzip des Krieges. Mit einer expressiven Visualität ermöglicht die Inszenierung Assoziationen und Bezüge in Hinblick auf unsere aktuelle Gegenwart. Martin Klingeberg begleitet sie mit seiner Bearbeitung von Paul Dessaus Musik, die von einer kleinen Brass-Band live gespielt wird.
Ein Krieg, der kein Ende nimmt. Die jungen Männer sollen kämpfen, Heldentaten vollbringen oder als Kanonenfutter dienen. Zwischen Gewalt, Verrohung, Hunger und Plünderungen führt Anna Fierling ihr Geschäft. Sie nennt sich „Courage“, denn furchtlos und zupackend schlägt sie sich durch zwischen feindlichen Regimentern und wechselnden Fronten. Sie will sich und ihre drei erwachsenen Kinder durchbringen. Und sie will Gewinn machen mit dem Krieg. Genau so; wie es die „Großen“ auch tun. Nur dass sich ihr Einkommen auf den Umsatz mit Schnaps, Fleisch oder Leinenhemden stützt (wobei unter ihrem Ladentisch auch schon mal mit Waffen und Munition gehandelt wird). Alles, was ihrem Geschäft dient, ist Mutter Courage recht. Bloß ihre Kinder soll der Krieg in Ruhe und am Leben lassen. Doch ihre Söhne Eilif und Schweizerkas sind zu mutig und zu ehrlich, und ihre stumme Tochter Kattrin hat ein zu großes Herz. Da sind der Courage weder ein Feldprediger, der bei ihr untertaucht, noch ein Koch, dem sie ihre Zuneigung schenkt, eine Hilfe: Sie wird auf ganz verschiedene Weise ihre Kinder an den Krieg verlieren.
Das im April 1741 in Zürich uraufgeführte Stück durchleuchtet auf einer menschlichen Ebene klug, unterhaltsam und musikalisch das Geschäftsprinzip des Krieges. Mit einer expressiven Visualität ermöglicht die Inszenierung Assoziationen und Bezüge in Hinblick auf unsere aktuelle Gegenwart. Martin Klingeberg begleitet sie mit seiner Bearbeitung von Paul Dessaus Musik, die von einer kleinen Brass-Band live gespielt wird.
REGIE Bettina Jahnke
MUSIKALISCHE LEITUNG Martin Klingeberg
BÜHNE & KOSTÜME Dorit Lievenbrück
DRAMATURGIE Bettina Jantzen
PREMIERE 6-NOV-2026 / GROSSES HAUS
MIT
Mutter Courage
Kattrin
Eilif
Schweizerkas
Feldprediger
Koch
Yvette Pottier
Feldhauptmann / Obrist / Soldaten
Feldwebel / Soldaten
weitere Rollen
Ensemble
Trompete / Euphonium
Schlagzeug
Tuba
Posaune