FRÜH-STÜCKE
Warum ist Brechts „Mutter Coura - ge“ angesichts aktueller Kriege inter - essant, und welche gesellschaftlichen Dynamiken lassen sich in Horváths „Ju - gend ohne Gott“ entdecken? Wie geht die junge Sängerin in „Solo Sunny“ als Künstlerin ihren Weg, und könnte die Komödie „Der Biberpelz“ heutzutage am Havelufer stattfinden? Welche Wel - ten eröffnen sich bei Frau Yamamoto, und was passiert, wenn der „Club 27“ im Palais Lichtenau zusammenkommt? Diese und weitere Fragen stel - len die Dramaturg*innen vier Mal in der Spielzeit sonntags um 11 Uhr im Glasfo - yer den Regieteams und Mitwirkenden kommender Premieren. Eintritt frei.
11-OKT / 11 UHR / GLASFOYER
FRÜH-STÜCKE
zu den Premieren „Jugend ohne Gott“ und „Mutter Courage und ihre Kinder“
„Richtig, auch ich bin schuld.“ – In „Jugend ohne Gott“ spielen Studierende der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF eine Adaption des hellsichtigen Romans von Ödön von Horváth über eine Schulklasse und ihren Lehrer, die in politisch polarisierten Zeiten aneinander zerbrechen. Das Regie-Team und Studierende diskutieren, was Widerstand gegen faschistische Mechanismen bei Horváth 1937 und in der Lebensrealität junger
Menschen heute bedeutet.
Mit welchen Konsequenzen Mutter Courage ihr Geschäft durch eine nicht endende Kriegszeit bringt und welche Aspekte Bertolt Brechts Stück heute so spannend machen, darüber sprechen Regisseurin Bettina Jahnke und die Ensemblemitglieder Kristin Muthwill, Paula Aschmann und Henning Strübbe.
Menschen heute bedeutet.
Mit welchen Konsequenzen Mutter Courage ihr Geschäft durch eine nicht endende Kriegszeit bringt und welche Aspekte Bertolt Brechts Stück heute so spannend machen, darüber sprechen Regisseurin Bettina Jahnke und die Ensemblemitglieder Kristin Muthwill, Paula Aschmann und Henning Strübbe.
MODERATION Jan Pfannenstiel & Bettina Jantzen