FAUST 1+2+3
von Felix Krakau
nach und mit Johann Wolfgang von Goethe
nach und mit Johann Wolfgang von Goethe
Faust steckt in der Krise. Dem Universalgelehrten sind Leben und Lernen fad geworden und so sucht er nach dem ultimativen Kick, um wieder etwas zu spüren. Er trifft auf Mephisto, den Teufel himself, und geht einen verhängnisvollen Pakt mit ihm ein: Pures Gefühl und endloser Spaß im Tausch gegen Fausts Seele.
Zugegeben, etwas mulmig ist Faust dabei schon, aber in lupenreiner Verdrängungslogik geht er auf den Deal ein. No risk, no fun! Was soll schon passieren?! Gemeinsam geht es los: Zum Trinken in Auerbachs Keller, wo Mephisto ein paar strange Zauberkünste zeigt; in rauschartige Höhen während der Walpurgisnacht, durch Zeit und Raum, Literaturgeschichte und Theaterkonvention, immer höher, schneller, weiter!, auf der Suche nach dem, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ (Originalzitat!).
Doch da trifft Faust auf Gretchen. Und die Welt steht für einen Moment still. Gretchen hat eigentlich gar keine Lust sich zu verlieben, geschweige denn Zeit, doch sie sieht Faust und weiß: Das wird was Großes. Und da rollt sie auch schon heran, die Gretchentragödie. Top, die Wette gilt! Faust ist auf dem Gipfel der Ekstase und Intensität angekommen, und ehe Gretchen weiß, was ihr geschieht, fallen die berühmten letzten Worte und aus „Augenblick, verweile doch“ wird eine kollektive Katastrophe, die keine Gewinner und kein Happy End kennt. Oder doch?
Der vielfach ausgezeichnete Autor Felix Krakau unternimmt in seinem Stück einen wilden Ritt durch Goethes Langzeitprojekt und seine Motive. Er erzählt den „Faust““ und seine Figuren komprimiert und heutig, prall gefüllt mit zeitgenössischer Debatte, Fabulierlust und Popkultur, und befragt ihn dabei leichthändig für die Gegenwart. So haben Sie den Klassiker der Klassiker noch nie gesehen. Wetten?
Zugegeben, etwas mulmig ist Faust dabei schon, aber in lupenreiner Verdrängungslogik geht er auf den Deal ein. No risk, no fun! Was soll schon passieren?! Gemeinsam geht es los: Zum Trinken in Auerbachs Keller, wo Mephisto ein paar strange Zauberkünste zeigt; in rauschartige Höhen während der Walpurgisnacht, durch Zeit und Raum, Literaturgeschichte und Theaterkonvention, immer höher, schneller, weiter!, auf der Suche nach dem, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ (Originalzitat!).
Doch da trifft Faust auf Gretchen. Und die Welt steht für einen Moment still. Gretchen hat eigentlich gar keine Lust sich zu verlieben, geschweige denn Zeit, doch sie sieht Faust und weiß: Das wird was Großes. Und da rollt sie auch schon heran, die Gretchentragödie. Top, die Wette gilt! Faust ist auf dem Gipfel der Ekstase und Intensität angekommen, und ehe Gretchen weiß, was ihr geschieht, fallen die berühmten letzten Worte und aus „Augenblick, verweile doch“ wird eine kollektive Katastrophe, die keine Gewinner und kein Happy End kennt. Oder doch?
Der vielfach ausgezeichnete Autor Felix Krakau unternimmt in seinem Stück einen wilden Ritt durch Goethes Langzeitprojekt und seine Motive. Er erzählt den „Faust““ und seine Figuren komprimiert und heutig, prall gefüllt mit zeitgenössischer Debatte, Fabulierlust und Popkultur, und befragt ihn dabei leichthändig für die Gegenwart. So haben Sie den Klassiker der Klassiker noch nie gesehen. Wetten?
REGIE Michael Böhnisch
BÜHNE & KOSTÜME Dorit Lievenbrück
MUSIK Fabian Simon
DRAMATURGIE Sina Katharina Flubacher
THEATERPÄDAGOGIK Michael Böhnisch
PREMIERE 4-DEZ-2026 / REITHALLE