FARM DER TIERE
Ein Märchen von George Orwell
Es beginnt mit einer alten Erzählung: Alle Tiere sind gleich. Auf dieser Grundlage wagen die von Knechtschaft und Ausbeutung gezeichneten Tiere der Herrenfarm den Aufstand. Mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und dem Mut derjenigen, die nichts zu verlieren haben, stürzen sie den Farmer Mr. Jones und gründen einen Ort der Selbstverwaltung und Mitbestimmung. Sie schreiben die Gesetze neu, verteilen die Last der Arbeit um und singen ihre eigenen Lieder. Was als gemeinsamer Traum von Gleichheit beginnt, endet jedoch im schleichenden Verrat: Eine
kleine Gruppe erhebt sich über die anderen und pervertiert die Wahrheit, bis die Perversion selbst zur Ordnung wird, die Gültigkeit beansprucht und Gehorsam verlangt. So wird aus dem Versprechen der Befreiung wieder Unterwerfung.
George Orwells noch immer faszinierende Parabel wird für Regisseurin Anna-Elisabeth Frick und ihr Team zum Ausgangspunkt für eine ungeheuerliche Welt, in der zunehmend deformierte Wesen den Untergang des Bekannten vorantreiben, um die Herrschaftsverhältnisse zu verschleiern. Die Farm der Tiere wird zum Laboratorium der Utopien – und zum Spiegel gesellschaftlicher Abgründe: Wohin führt der Glaube an das Gute, wenn seine Vorzeichen sich umkehren? Wenn die neue Ordnung ein undurchsichtiges Spiel mit Sprache und Begriffen betreibt und dadurch Ratlosigkeit und Passivität erzeugt? Wem dient die neue Ordnung, und wer erkennt sich noch in ihr wieder?
kleine Gruppe erhebt sich über die anderen und pervertiert die Wahrheit, bis die Perversion selbst zur Ordnung wird, die Gültigkeit beansprucht und Gehorsam verlangt. So wird aus dem Versprechen der Befreiung wieder Unterwerfung.
George Orwells noch immer faszinierende Parabel wird für Regisseurin Anna-Elisabeth Frick und ihr Team zum Ausgangspunkt für eine ungeheuerliche Welt, in der zunehmend deformierte Wesen den Untergang des Bekannten vorantreiben, um die Herrschaftsverhältnisse zu verschleiern. Die Farm der Tiere wird zum Laboratorium der Utopien – und zum Spiegel gesellschaftlicher Abgründe: Wohin führt der Glaube an das Gute, wenn seine Vorzeichen sich umkehren? Wenn die neue Ordnung ein undurchsichtiges Spiel mit Sprache und Begriffen betreibt und dadurch Ratlosigkeit und Passivität erzeugt? Wem dient die neue Ordnung, und wer erkennt sich noch in ihr wieder?
REGIE Anna-Elisabeth Frick
BÜHNE Sophie Lichtenberg
KOSTÜME Mariam Haas
CHOREOGRAFIE Ted Stoffer
DRAMATURGIE Emma Charlott Ulrich
PREMIERE 27-MÄRZ-2026 / REITHALLE
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