AUF ALLEN VIEREN
nach dem gleichnamigen Roman von
Miranda July
Miranda July
Übersetzung von Stefanie Jacobs
Mitten im Leben. Mitte vierzig. Eine Frau hat alles vorbereitet, um einen lange geplanten Roadtripzu beginnen- und fährt dann doch nicht los. Stattdessen landet sie in einem schäbigen Motel zimmer. Sie bleibt. Dieser Raum wird zu mehr als einem Zufluchtsort -erverwandeltsich in einen Fantasieraum, in dem sie ihren Körper, ihre Wünsche, ihre Scham und die großen Lebensentwürfe, denen sie bislang folgte, schonungslos erforscht. Was geschieht, wenn man nicht losfährt, sondern innehält? Welche Räume brauchen Frauen, um sich von kulturellen Erwartungen zu lösen? Wie viel Autonomie liegt in der Entscheidung zu bleiben - und sich selbst zu begegnen?
Miranda Julys 2024 erschienener, international gefeierter Roman gibt eine mutige, ungeschönte Antwort. Sein Erfolg offenbart zugleich eine Leerstelle: die kaum vorhandene Sichtbarkeit von Frauen in der Lebensmitte - in Literatur, Theater und Film. Eine begeisterte Leserschaft erlebt eine Geschichte, wie sie bisher selten erzählt wurde, obwohl unzählige Frauen die Unausweichlichkeit körperlicher Veränderungen und die damit verbundenen Herausforderungen im Umgang mit sich, in Beziehungen, im Alltag und mit ihren Wünschen nur allzugut kennen.Auch deshalb wirkt die plötzliche, bahnbrechende Kraft der Protagonistin so ansteckend, als sie dem Was-wäre-wenn nachgeht. Wie durch ein Schlüsselloch späht man neugierig in das Motelzimmer und lässt sich verführen, die eigenen Gedanken zu entfesseln. ,,Auf allen vieren" bringt diesen Moment radikaler Selbstbegegnung auf die Bühne. Licht, Sound, Video und Livemusik schaffen eine Atmosphäre, in der Fremde für einen Abend zu Verbündeten werden. Was, wenn wir uns erlauben würden, unsere Lebensentwürfe neu zu denken?
Mitten im Leben. Mitte vierzig. Eine Frau hat alles vorbereitet, um einen lange geplanten Roadtripzu beginnen- und fährt dann doch nicht los. Stattdessen landet sie in einem schäbigen Motel zimmer. Sie bleibt. Dieser Raum wird zu mehr als einem Zufluchtsort -erverwandeltsich in einen Fantasieraum, in dem sie ihren Körper, ihre Wünsche, ihre Scham und die großen Lebensentwürfe, denen sie bislang folgte, schonungslos erforscht. Was geschieht, wenn man nicht losfährt, sondern innehält? Welche Räume brauchen Frauen, um sich von kulturellen Erwartungen zu lösen? Wie viel Autonomie liegt in der Entscheidung zu bleiben - und sich selbst zu begegnen?
Miranda Julys 2024 erschienener, international gefeierter Roman gibt eine mutige, ungeschönte Antwort. Sein Erfolg offenbart zugleich eine Leerstelle: die kaum vorhandene Sichtbarkeit von Frauen in der Lebensmitte - in Literatur, Theater und Film. Eine begeisterte Leserschaft erlebt eine Geschichte, wie sie bisher selten erzählt wurde, obwohl unzählige Frauen die Unausweichlichkeit körperlicher Veränderungen und die damit verbundenen Herausforderungen im Umgang mit sich, in Beziehungen, im Alltag und mit ihren Wünschen nur allzugut kennen.Auch deshalb wirkt die plötzliche, bahnbrechende Kraft der Protagonistin so ansteckend, als sie dem Was-wäre-wenn nachgeht. Wie durch ein Schlüsselloch späht man neugierig in das Motelzimmer und lässt sich verführen, die eigenen Gedanken zu entfesseln. ,,Auf allen vieren" bringt diesen Moment radikaler Selbstbegegnung auf die Bühne. Licht, Sound, Video und Livemusik schaffen eine Atmosphäre, in der Fremde für einen Abend zu Verbündeten werden. Was, wenn wir uns erlauben würden, unsere Lebensentwürfe neu zu denken?
Eine Produktion von Münster Auf der Heyde in Kooperation mit Sophiensæle.
Koproduktion mit dem Théatre de la Ville, Luxembourg und Theater im Pumpenhaus, Münster.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Genehmigung von Kiepenheuer & Witsch.
Koproduktion mit dem Théatre de la Ville, Luxembourg und Theater im Pumpenhaus, Münster.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Genehmigung von Kiepenheuer & Witsch.
REGIE & KONZEPT Sabine Auf der Heyde, Holle Münster
BÜHNE & KOSTÜME Hanna Roxane Scherwinski
VIDEO Isabel Robson
MUSIK & KOMPOSITION Sarah Taylor-Ellis
DRAMATURGIE Carolin Losch
2 STUNDEN 15 MINUTEN, KEINE PAUSE / 23-JAN-2027 + 24-JAN-2027 / GROSSES HAUS

