DRACULA DRACULA DRACULA
Ballettabend von Jeroen Verbruggen
Er ist Verführer und Monster, Liebender und Jäger, unsterblich und doch verdammt. Seit Bram Stoker 1897 seinen Roman veröffentlichte, hat sich die Figur des Grafen Dracula tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt: als Inbegriff des Unheimlichen sowie als Projektionsfläche unserer dunkelsten Sehnsüchte und Ängste. Stokers Dracula ist ein Wesen der Finsternis und ein Parasit, der sich von der Lebenskraft anderer nährt. Die Faszination dieser Figur liegt in ihrer ständigen Verwandlung. Dracula lässt sich nicht fassen – er ist tausend Schatten in einem. Hier setzt der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen mit seinem Ballett „Dracula Dracula Dracula“ an: dreimal der Name, dreimal ein anderes Gesicht. In diesem Triptychon erscheint Dracula als Gestaltwandler, der sich in Form, Geschlecht und Funktion verwandelt – mal verkörpert durch einzelne Tänzerinnen und Tänzer, mal durch das gesamte Ensemble, mal durch die Bühnenumgebung selbst.
Neben Stokers Roman fließt mit „Carmilla“ von Joseph Sheridan Le Fanu (1872) ein weiterer Schlüsseltext der Vampirliteratur in die Kreation ein, der das Werk um weibliche Perspektiven und queere Subtexte bereichert. Ein Abend, der die Grenzen zwischen Mensch und Monster, Begehren und Grauen, Schönheit und Abgrund auslotet.
Gastspiel Staatstheater Cottbus
Neben Stokers Roman fließt mit „Carmilla“ von Joseph Sheridan Le Fanu (1872) ein weiterer Schlüsseltext der Vampirliteratur in die Kreation ein, der das Werk um weibliche Perspektiven und queere Subtexte bereichert. Ein Abend, der die Grenzen zwischen Mensch und Monster, Begehren und Grauen, Schönheit und Abgrund auslotet.
Gastspiel Staatstheater Cottbus
CHOREOGRAFIE JEROEN VERBRUGGEN
9-APR-2027 / GROSSES HAUS
MIT
WEITERE TERMINE FOLGEN