SOLO SUNNY
von Wolfgang Kohlhaase mit der Musik
von Günther Fischer u. a.
von Günther Fischer u. a.
Theaterfassung von Hakan Savaş Mican
Ihr eigentlicher Name ist Ingrid Sommer, aber auf der Bühne nennt sie sich Sunny. Mit der Band Die Tornados tingelt sie durch die Provinz und singt in Tanzsälen bei Bier und Bratkartoffeln. Sunny, die eigentlich Schlosserin gelernt hat, träumt von einer großen Karriere. Gegen die lähmende Tristesse und Biederkeit des Alltags will sie sich glanzvoll als Künstlerin behaupten. Doch mit der Radikalität ihres Glücksanspruchs eckt sie überall an: Die Nachbarn ihrer Berliner Hinterhauswohnung beschweren sich über ihren freizügigen Lebenswandel, und weil die männlichen Bandkollegen mit Sunnys eigenwilliger Autonomie nicht klarkommen, fliegt sie bei den Tornados raus. Auch die traumverlorene Liebesgeschichte mit einem jungen Philosophen endet in einer tiefen Enttäuschung. Für einen Moment liegt Sunny mit gebrochenen Flügeln am Boden. Aber dann schüttelt sie sich und steht wieder auf.
„Solo Sunny“ aus dem Jahr 1980 gehört zu den erfolgreichsten Filmen des DDR-Kinos. Es geht um eine rebellische, aber auch verletzliche junge Frau, die eine unbändige Sehnsucht im Herzen trägt und sich nicht vereinnahmen lässt, schon gar nicht von Männern. Und die deshalb zur Außenseiterin degradiert wird. Regisseur Hakan Savaş Mican, der zuletzt u. a. erfolgreich am Berliner Maxim Gorki Theater inszenierte, wird den berührenden, lakonisch humorvollen Stoff in einer neuen, spannenden Perspektive auf die Bühne bringen – mit viel Musik und Live-Band.
Ihr eigentlicher Name ist Ingrid Sommer, aber auf der Bühne nennt sie sich Sunny. Mit der Band Die Tornados tingelt sie durch die Provinz und singt in Tanzsälen bei Bier und Bratkartoffeln. Sunny, die eigentlich Schlosserin gelernt hat, träumt von einer großen Karriere. Gegen die lähmende Tristesse und Biederkeit des Alltags will sie sich glanzvoll als Künstlerin behaupten. Doch mit der Radikalität ihres Glücksanspruchs eckt sie überall an: Die Nachbarn ihrer Berliner Hinterhauswohnung beschweren sich über ihren freizügigen Lebenswandel, und weil die männlichen Bandkollegen mit Sunnys eigenwilliger Autonomie nicht klarkommen, fliegt sie bei den Tornados raus. Auch die traumverlorene Liebesgeschichte mit einem jungen Philosophen endet in einer tiefen Enttäuschung. Für einen Moment liegt Sunny mit gebrochenen Flügeln am Boden. Aber dann schüttelt sie sich und steht wieder auf.
„Solo Sunny“ aus dem Jahr 1980 gehört zu den erfolgreichsten Filmen des DDR-Kinos. Es geht um eine rebellische, aber auch verletzliche junge Frau, die eine unbändige Sehnsucht im Herzen trägt und sich nicht vereinnahmen lässt, schon gar nicht von Männern. Und die deshalb zur Außenseiterin degradiert wird. Regisseur Hakan Savaş Mican, der zuletzt u. a. erfolgreich am Berliner Maxim Gorki Theater inszenierte, wird den berührenden, lakonisch humorvollen Stoff in einer neuen, spannenden Perspektive auf die Bühne bringen – mit viel Musik und Live-Band.
REGIE Hakan Savaş Mican
BÜHNE Allissa Kohlbusch
KOSTÜME Sylvia Rieger
MUSIKALISCHE LEITUNG Nils Ostendorf
VIDEO Sebastian Lempe
PREMIERE 15-JAN-2027 / GROSSES HAUS