FRÜH-STÜCKE

Warum ist Brechts „Mutter Coura - ge“ angesichts aktueller Kriege inter - essant, und welche gesellschaftlichen Dynamiken lassen sich in Horváths „Ju - gend ohne Gott“ entdecken? Wie geht die junge Sängerin in „Solo Sunny“ als Künstlerin ihren Weg, und könnte die Komödie „Der Biberpelz“ heutzutage am Havelufer stattfinden? Welche Wel - ten eröffnen sich bei Frau Yamamoto, und was passiert, wenn der „Club 27“ im Palais Lichtenau zusammenkommt? Diese und weitere Fragen stel - len die Dramaturg*innen vier Mal in der Spielzeit sonntags um 11 Uhr im Glasfo - yer den Regieteams und Mitwirkenden kommender Premieren. Eintritt frei.
29-MÄRZ / 11 UHR
FRÜH-STÜCKE
zu den Premieren „Der Gott des Gemetzels“ und „Gott aus Plastik“ (Jugendclub)
Zwei sehr verschiedene Götter lassen in den nächsten Premieren vermeintlich ihre Mächte spielen. Wie sich in Yasmina Rezas Komödie das Treffen zweier Elternpaare entwickelt, so dass „Der Gott des Gemetzels“ zuschlägt – davon erzählen Regisseurin Bettina Jahnke, Bühnenbildnerin Claudia Rohner und Mitglieder des Ensembles. Der „Gott aus Plastik“ ist, wie sich zeigen wird, tatsächlich eine Schar von Göttinnen, Göttern und Gottwesen, denn im Theaterjugendclub geht es um nicht weniger als den Sinn von allem, um Glaube, Vergänglichkeit, Liebe – und Recycling
auf dem Olymp. Über die Arbeit an dieser Stückentwicklung sprechen die Jugendclub-Leiterinnen Anna Michelle Hercher und Charlott Lehmann mit den jungen Spieler*innen und zeigen einen Ausschnitt aus der bisherigen Arbeit.