DER GOTT DES GEMETZELS
von Yasmina Reza
Deutsch von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
Zwei elfjährige Jungen haben sich im Park geprügelt: Der eine schlug mit einem Stock zu, der andere verlor fast zwei Schneidezähne. Die Eltern wollen als kultivierte Menschen bei Kaffee und Kuchen besprechen, wie nun pädagogisch klug vorgegangen werden kann. Doch der gemeinsame Dialog zwischen den gegensätzlichen Paaren eskaliert. Welcher der Jungen war wirklich der Schuldige? Verweist das rabiate Verhalten eines Kindes vielleicht auf Probleme der Eltern? Wie lassen sich das nächtliche Aussetzen eines Hamsters, unkontrolliertes Vollkotzen wertvoller Kunstbände oder penetrante Telefonate zur Verteidigung eines gesundheitsgefährdenden Medikaments in dem Zusammenhang deuten?
Aus feinen Sticheleien entstehen scharfe Wortgefechte. Neue Koalitionen werden gebildet, und vermeintlich klare Rollenmuster geraten ins Wanken. Von subtilen Drohungen über unbeherrschte Gesichtsverluste bis zu ungehemmten Handgreiflichkeiten – die Palette dessen, was sich Bahn bricht, ist breit. Kann da noch irgendjemand gewinnen, oder siegt der Gott des Gemetzels?
Sensationell genau beobachtet und mit brillanten Dialogen entlarvt die französische Autorin Yasmina Reza mit dieser Komödie, wie extrem dünn der Lack der Zivilisation ist. In der Inszenierung treten vier Menschen im wahrsten Sinne des Wortes auf einem Kampffeld gegeneinander an. Das Publikum erlebt dies hautnah in einer außergewöhnlichen Bühnensituation.
Zwei elfjährige Jungen haben sich im Park geprügelt: Der eine schlug mit einem Stock zu, der andere verlor fast zwei Schneidezähne. Die Eltern wollen als kultivierte Menschen bei Kaffee und Kuchen besprechen, wie nun pädagogisch klug vorgegangen werden kann. Doch der gemeinsame Dialog zwischen den gegensätzlichen Paaren eskaliert. Welcher der Jungen war wirklich der Schuldige? Verweist das rabiate Verhalten eines Kindes vielleicht auf Probleme der Eltern? Wie lassen sich das nächtliche Aussetzen eines Hamsters, unkontrolliertes Vollkotzen wertvoller Kunstbände oder penetrante Telefonate zur Verteidigung eines gesundheitsgefährdenden Medikaments in dem Zusammenhang deuten?
Aus feinen Sticheleien entstehen scharfe Wortgefechte. Neue Koalitionen werden gebildet, und vermeintlich klare Rollenmuster geraten ins Wanken. Von subtilen Drohungen über unbeherrschte Gesichtsverluste bis zu ungehemmten Handgreiflichkeiten – die Palette dessen, was sich Bahn bricht, ist breit. Kann da noch irgendjemand gewinnen, oder siegt der Gott des Gemetzels?
Sensationell genau beobachtet und mit brillanten Dialogen entlarvt die französische Autorin Yasmina Reza mit dieser Komödie, wie extrem dünn der Lack der Zivilisation ist. In der Inszenierung treten vier Menschen im wahrsten Sinne des Wortes auf einem Kampffeld gegeneinander an. Das Publikum erlebt dies hautnah in einer außergewöhnlichen Bühnensituation.
REGIE Bettina Jahnke
BÜHNE Claudia Rohner
KOSTÜME Tatjana Kautsch
MUSIK Stefan Pinkernell
DRAMATURGIE Bettina Jantzen
MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG Rita Herzog
PREMIERE 17-APR-2026 / GROSSES HAUS
MIT
Véronique Hoillé
Michel Houillé
Annette Reille
Alain Reille
TERMINE
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