VATER (LE PÈRE)
von Florian Zeller
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
Im Alltag von André, einem selbstbewussten 80-Jährigen, geschehen merkwürdige Dinge. Fremde Menschen erscheinen und behaupten, er würde sie kennen. Seine Tochter Anne drängt ihm Hilfe auf, dabei kommt er prima allein zurecht. Die letzte der Frauen, die sie für ihn organisiert hatte, war ihm sehr verdächtig. Seitdem ist seine Uhr unauffindbar, vermutlich wurde er bestohlen. Auch Möbel aus seiner Wohnung verschwinden plötzlich. Dann ändert seine Tochter ständig ihre Meinung: Erst will sie wegziehen, im nächsten Moment wieder nicht. Und bei ihren wechselnden Partnern blickt André sowieso nicht mehr durch. Das ist doch eine absurde Welt! André verteidigt sich darin, so gut er kann – mit Witz und Fantasie, manchmal staunend oder aggressiv. Auf all das hat seine Tochter eine andere Perspektive. Was ihr Vater der neuen Pflegekraft anvertraut, nämlich, er hätte kleine Löcher im Gedächtnis, ist für Anne eine riesige Herausforderung. Wie kann sie, ohne ihn zu verletzen, eine gute Lösung für sein weiteres Leben finden? Und für ihr eigenes? Aufgerieben zwischen Job, Partnerschaft und der Sorge um den Vater droht eine große Erschöpfung...
Das Stück des 1979 geborenen französischen Autors Florian Zeller erzählt in raffiniert verschachtelten Szenen zwischen Wahn und Wirklichkeit überraschend, beängstigend, aber auch komisch davon, wie einem Menschen durch eine Alzheimer-Erkrankung die Realität entgleitet.
Im Alltag von André, einem selbstbewussten 80-Jährigen, geschehen merkwürdige Dinge. Fremde Menschen erscheinen und behaupten, er würde sie kennen. Seine Tochter Anne drängt ihm Hilfe auf, dabei kommt er prima allein zurecht. Die letzte der Frauen, die sie für ihn organisiert hatte, war ihm sehr verdächtig. Seitdem ist seine Uhr unauffindbar, vermutlich wurde er bestohlen. Auch Möbel aus seiner Wohnung verschwinden plötzlich. Dann ändert seine Tochter ständig ihre Meinung: Erst will sie wegziehen, im nächsten Moment wieder nicht. Und bei ihren wechselnden Partnern blickt André sowieso nicht mehr durch. Das ist doch eine absurde Welt! André verteidigt sich darin, so gut er kann – mit Witz und Fantasie, manchmal staunend oder aggressiv. Auf all das hat seine Tochter eine andere Perspektive. Was ihr Vater der neuen Pflegekraft anvertraut, nämlich, er hätte kleine Löcher im Gedächtnis, ist für Anne eine riesige Herausforderung. Wie kann sie, ohne ihn zu verletzen, eine gute Lösung für sein weiteres Leben finden? Und für ihr eigenes? Aufgerieben zwischen Job, Partnerschaft und der Sorge um den Vater droht eine große Erschöpfung...
Das Stück des 1979 geborenen französischen Autors Florian Zeller erzählt in raffiniert verschachtelten Szenen zwischen Wahn und Wirklichkeit überraschend, beängstigend, aber auch komisch davon, wie einem Menschen durch eine Alzheimer-Erkrankung die Realität entgleitet.
REGIE Annette Pullen
BÜHNE & KOSTÜME Iris Kraft
PREMIERE 22-JAN-2027 / GROSSES HAUS