JESUS CHRIST SUPERSTAR

Gesangstexte von Tim Rice Musik von Andrew Lloyd Webber
Deutsche Fassung von Timothy Roller (2023)

„Jesus Christ Superstar“ ist kein gewöhnlicher Theaterabend – es ist ein Rockkonzert, das unter die Haut geht. Anfang der 1970er-Jahre landeten der damals noch unbekannte Komponist Andrew Lloyd Webber und sein Textdichter Tim Rice damit einen Sensationserfolg, der die Musiktheaterwelt revolutionierte. Mit ihrer explosiven Mischung aus Rock, Pop, Gospel, Funk und Soul erzählen sie die letzten sieben Tage im Leben Jesu, von seinem triumphalen Einzug in Jerusalem bis zum Tod am Kreuz. Roh, emotional und mit einer musikalischen Wucht, die auch über 50 Jahre nach der Uraufführung nichts von ihrer Kraft verloren hat. Was das Werk bis heute so aufregend macht: Jesus erscheint hier nicht nur als Heiland, sondern als verletzlicher, zweifelnder Mensch. Und auch die Beziehungen der biblischen Figuren werden neu gedeutet. Demnach steht der bedeutsamen Figur der Menschheitsgeschichte ein Judas gegenüber, dem man seine innere Zerrissenheit abnimmt, und auch Pilatus steckt voller Gewissensbisse.
Das erfolgreiche Musical ist ein Blick auf das Evangelium, der bis heute provoziert und berührt. Songs wie „Superstar“ und „I don’t know how to love him“ wurden zu Hits und sind bis heute unvergessen. Der Regisseur Tomo Sugao verwandelt das Große Haus damit in eine Konzertarena.

Gastspiel Staatstheater Cottbus
MUSIKALISCHE LEITUNG JOHANNES ZURL REGIE TOMO SUGAO BÜHNE & VIDEO MOMME HINRICHS KOSTÜME GISA KUHN
6-MÄRZ / 7-MÄRZ-2027 / GROSSES HAUS

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