FRAU YAMAMOTO IST NOCH DA
von Dea Loher
Es sind die kleinen und gleichzeitig ganz großen Dinge im Leben, um die es hier geht. Die Verwirklichung eines lang gehegten Traums. Eine erfüllte Liebesbeziehung. Ein bisschen mehr Nähe, ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, ein bisschen mehr Geld, um das Leben endlich richtig zu genießen. Nino und Erik führen eine Langzeitbeziehung und stecken in eingeübten Mustern fest. Ein anderes Paar kann nicht zusammenziehen, weil die Frau ihre Mutter pflegen muss. Eine Frau steht am Feldrand und sieht ihrem ausbrennenden Auto zu. Ein Mann schreibt ein Liebesgedicht für eine Frau, die er noch finden muss. Und nebenan: Frau Yamamoto. Die alte Dame lebt allein in ihrer Wohnung und lässt die Tür einen Spalt offen. Ein Kontakt mit der Außenwelt, mit den Mitmenschen – und für manche der Blick in ein anderes Leben, der alles zu ändern vermag. In kleinen Geschichten werden Menschen und ihre Sehnsüchte miteinander verwoben, mal skurril und komisch, mal zart und poetisch. Bei allem Wunsch nach Nähe haben sie Intimität verlernt, stecken in Vereinzelung, Ängsten und Zukunftssorgen fest.
Die Dramatikerin Dea Loher, eine der profiliertesten Stimmen des Gegenwartstheaters, ist eine Meisterin der genauen Beobachtung und pointierten Dialoge. Ihr neues Stück erzählt in leisen Tönen von den großen Fragen unserer Gegenwart: Wie wollen, wie können wir leben in fragilen Zeiten? Was bleibt von uns, wenn wir gehen?
Die Dramatikerin Dea Loher, eine der profiliertesten Stimmen des Gegenwartstheaters, ist eine Meisterin der genauen Beobachtung und pointierten Dialoge. Ihr neues Stück erzählt in leisen Tönen von den großen Fragen unserer Gegenwart: Wie wollen, wie können wir leben in fragilen Zeiten? Was bleibt von uns, wenn wir gehen?
3-APR-2027 / GROSSES HAUS