Der Potsdamer Theaterpreis 2026 geht an Charlott Lehmann und Hannes Schumacher
Und der Potsdamer Theaterpreis 2026 geht an (Trommelwirbel): Charlott Lehmann und Hannes Schumacher! Im Juni war es wieder soweit, der Förderkreis des Hans Otto Theater würdigte eine Künstlerin und einen Künstler, "die in besonderer Weise zur Ausstrahlung des Hans Otto Theaters beigetragen haben". Zuletzt waren 2024 Kristin Muthwill und Guido Lambrecht mit dem Preis geehrt worden. Im Jahr 2022 erhielten ihn Nadine Nollau und Paul Wilms.
Charlott Lehman zeige unter anderem durch ihre enorme Wandlungsfähigkeit und ihre exzellente Körperarbeit, was das Wort Schauspiel bedeute, heißt es in der Jury-Begründung. Sie sei eine tolle Ensemble-Spielerin, was sie unter anderem in "Also träumen wir mit hellwacher Vernunft" beweise. Außerdem überzeuge sie immer wieder mit ihren Gesangskünsten, wie jüngst in "Die Zauberflöte. The opera but not the opera" oder "Was ihr wollt".
Hannes Schumacher decke zwischen Gerichtsrat in „Der zerbrochne Krug“ und eloquentem Revolutionär in „Farm der Tiere“ eine Spanne ab, die nicht nur abbildet, sondern ausspielt, sagt die Jury. Immer trage er eine Lust zur Schau, die handwerklich fundiert ist – dieses Zur-Schau-Tragen sei nie eitel, es trage in sich stets einen gedanklichen und sinnlichen Mehrwert.
Der von der Landesbausparkasse (LBS) gestiftete Publikumspreis ging in diesem Jahr an "Also träumen wir mit hellwacher Vernunft". Die Chronik mit Texten von Christa Wolf von Sascha Hawemann ist bereits die zweite Inszenierung des Regisseurs, die den Publikumspreis bekommen hat: Bereits 2024 wurde sein „Mephisto“ nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann ausgezeichnet.
Einen Sonderpreis bekam der Jugendclub des Hans Otto Theaters, der in der letzten Spielzeit mit seiner Inszenierung „Gott* aus Plastik" begeisterte. Sarah Kugler
Charlott Lehman zeige unter anderem durch ihre enorme Wandlungsfähigkeit und ihre exzellente Körperarbeit, was das Wort Schauspiel bedeute, heißt es in der Jury-Begründung. Sie sei eine tolle Ensemble-Spielerin, was sie unter anderem in "Also träumen wir mit hellwacher Vernunft" beweise. Außerdem überzeuge sie immer wieder mit ihren Gesangskünsten, wie jüngst in "Die Zauberflöte. The opera but not the opera" oder "Was ihr wollt".
Hannes Schumacher decke zwischen Gerichtsrat in „Der zerbrochne Krug“ und eloquentem Revolutionär in „Farm der Tiere“ eine Spanne ab, die nicht nur abbildet, sondern ausspielt, sagt die Jury. Immer trage er eine Lust zur Schau, die handwerklich fundiert ist – dieses Zur-Schau-Tragen sei nie eitel, es trage in sich stets einen gedanklichen und sinnlichen Mehrwert.
Der von der Landesbausparkasse (LBS) gestiftete Publikumspreis ging in diesem Jahr an "Also träumen wir mit hellwacher Vernunft". Die Chronik mit Texten von Christa Wolf von Sascha Hawemann ist bereits die zweite Inszenierung des Regisseurs, die den Publikumspreis bekommen hat: Bereits 2024 wurde sein „Mephisto“ nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann ausgezeichnet.
Einen Sonderpreis bekam der Jugendclub des Hans Otto Theaters, der in der letzten Spielzeit mit seiner Inszenierung „Gott* aus Plastik" begeisterte. Sarah Kugler