Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1756 in Salzburg geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Wiener Klassik. Sein außergewöhnliches musikalisches Talent zeigte sich früh: Bereits im Kindesalter spielte er anspruchsvolle Werke auf dem Cembalo und der Violine und begann mit etwa fünf Jahren eigene Stücke zu komponieren. Auf ausgedehnten Konzertreisen durch Europa trat er gemeinsam mit seiner Schwester an zahlreichen Höfen auf und erwarb sich den Ruf eines Wunderkindes. Nach diesen frühen Erfolgen stand Mozart zunächst im Dienst des Salzburger Fürsterzbischofs Colloredo. Die Anstellung war durch feste Verpflichtungen geprägt, die Mozarts künstlerische Selbstständigkeit einschränkten. 1781 kam es nach zahlreichen Konflikten zum endgültigen Bruch mit dem Erzbischof, und Mozart ließ sich in Wien nieder. Dort arbeitete er als freischaffender Komponist, Pianist und Musiklehrer – ein für diese Zeit ungewöhnlicher Schritt. In Wien entstanden zahlreiche Hauptwerke. Dazu zählen die Opern „Die Entführung aus dem Serail“, „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“, „Così fan tutte“ und „Die Zauberflöte“. Darüber hinaus schuf Mozart bedeutende Sinfonien, Klavierkonzerte, Kammermusik und geistliche Werke. Seit 1780 verband ihn eine Freundschaft mit Emanuel Schikaneder, der das Libretto für die „Zauberflöte“ schuf und die erfolgreiche (von Mozart selbst dirigierte) Wiener Uraufführung dieser Oper im Jahre 1791 auch inszenierte. Trotz künstlerischer Anerkennung war Mozarts Leben in Wien von finanziellen Schwierigkeiten begleitet. Er starb dort am 5. Dezember 1791 nach kurzer schwerer Krankheit.