LA BOHÈME

Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Roman „Les scènes de la vie de bohème“ („Szenen aus dem Leben der Bohème“) von Henri Murger
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Paris um 1830. Mit Charme, Humor und Einfallsreichtum, Lebenslust und Schöngeist lassen Rodolfo und seine Freunde es sich trotz ihrer brotlosen Existenz in einer beengten Dachgeschosswohnung gut gehen. Am Weihnachtsabend verlieben sich der Schriftsteller und die nebenan hausende Näherin Mimì. Rodolfo sieht bald ein, dass die ärmlichen Verhältnisse den Gesundheitszustand seiner schwer erkrankten Freundin rapide verschlechtern. Die Trennung aus vermeintlicher Eifersucht vollzieht er in der Hoffnung, Mimì möge einen wohlhabenderen Partner finden. Doch die Liebe bringt die beiden immer wieder zusammen. Erst im Frühling wollen sie sich trennen. Um der todkranken Mimì eine Behandlung bezahlen zu können, veräußern die Freunde schließlich ihre letzten Habseligkeiten. Aber jede Hilfe kommt zu spät: Die Lebenskünstler können nur noch verzweifelt den Tod ihrer Freundin in Rodolfos Armen mitansehen.

Mit „La Bohème“ gelang Puccini ein echter Welterfolg. Die veristisch angehauchte Milieustudie über die Pariser Bohème des 19. Jahrhunderts, in die der Komponist auch Erfahrungen aus seiner eigenen Studienzeit in Mailand einarbeiten konnte, begründete seinen Reichtum und Erfolg, den er mit Opern wie „Tosca“ und „Madama Butterfly“ fortsetzte. Sozialkritik und großes Gefühlsdrama gehen hier nahtlos ineinander über.

MUSIKALISCHE LEITUNG Alexander Merzyn REGIE & BÜHNE Claudia Meyer MITARBEIT BÜHNENBILD Konstantina Dacheva KOSTÜME Regine Standfuss CHOR Christian Möbius DRAMATURGIE Patric Seibert-Wolf
GASTSPIEL 24-FEB / 26-FEB