Good. Better. Greta.

Greta Thunberg bewegt etwas in den Menschen, berührt (in welcher Form auch immer). Einige sehen in ihr eine neue Jeanne d’Arc, während andere sie verteufeln. Sie aber besitzt die Kraft, allen Anfeindungen zu wider- und für die Sache einzustehen. Wie war es möglich, dass die Schülerin mit dem Schild „Skolstrejk för klimatet – Schulstreik für das Klima“ zum Symbol einer ganzen Generation wurde, die ihren Anspruch auf eine lebenswerte Zukunft einfordert? Was hindert uns daran, dassunser Wissen unser Handeln bestimmt? Welche psychologischen Mechanismen stecken dahinter? Und wo stehen wirjetzt, nach dem Ausbrechen des Coronavirus, das plötzlich alles zum Erliegen brachte – Flugzeuge, Wirtschaft und reale Begegnungen? Wie passen wir uns an die neuen Gegebenheiten an? Durch die Folgen des Klimawandels ist die Lage für die Menschen im globalen Süden unumkehrbar existenziell bedrohlich. Es gibt keine Hoffnung auf Normalität mehr. Jeder politische und wirtschaftliche Eingriff entscheidet über Leben und Tod. Greta sagt: „Ich will, dass ihr in Panik geratet.“ Noch nie waren wir so nah dran. Aber reicht diese Panik, um nachhaltig etwas
zu verändern? Der Regisseur Frank Abt und die Dramaturgin Natalie Driemeyer gehen mit dem Ensemble auf eine Recherche-Reise ins Ungewisse.
Regie Frank Abt Bühne & Kostüm Susanne Schuboth
PREMIERE MAI-2021

MIT