Die folgenden Bücher stehen zur Wahl

Norman Ohler: Die Gleichung des Lebens
Im preußischen Amazonien verlieren sich die Formeln des Mathematikgenies Leonhard Euler im Sumpf aus Widerstand und Intrigen der wendischen Fischer – ein ungewöhnlicher, atmosphärisch dichter Roman über Friedrichs Lieblingsprojekt: die Trockenlegung des Oderbruchs im Sommer 1747.


Regina Scheer: Machandel
Regina Scheer erzählt in diesem Familien- und Generationenroman von den Anfängen der DDR, von Erstarrung und Enttäuschung, vom hoffnungsvollen Aufbruch Ende der 80er Jahre und zerplatzten Lebensträumen. Im Zentrum steht das fiktive mecklenburgische Dorf Machandel.



Terézia Mora: Liebe unter Aliens 
Große, komische, traurige Geschichten über unsere Dünnhäutigkeiten, Sehnsüchte und lebenswichtigen Illusionen. Terézia Mora hat einen so unmittelbaren Zugang zu ihren Figuren, erzählt mit so kunstvoll rauher Herzlichkeit, dass die Signale leicht zu entschlüsseln sind: Die Aliens sind wir; uns selbst fremd und doch am nächsten.



Julia Schoch: Schöne Seelen und Komplizen
Der Roman schildert die Lebenswege von 16 Schüler*innen einer Potsdamer Klasse in der Umbruchzeit 1989 bis 1992 und 30 Jahre später. Dabei entstehen eindrucksvolle Portraits rund um schicksalhafte Momente, die uns alle bewegen: Verlust, Liebe, Freundschaft, Zweifel, gesellschaftliches Unbehagen.



Karen Duve: Fräulein Nettes kurzer Sommer
Karen Duve zeichnet am Schicksal der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff ein lebhaftes, durchaus witziges Bild einer Zeit im Umbruch, die mehr Ähnlichkeiten zu unserer aufweist als man annehmen möchte, auch was die Stellung und Rolle der Frau angeht.