Stefan Otteni
Stefan Otteni, geboren 1966 bei Karlsruhe, arbeitete an Theatern in London, darunter bei Pierre Audi, studierte dann an der Folkwang-Hochschule in Essen Regie und Schauspiel und zeigte dort erste Regiearbeiten. Von 1991 bis 1995 war er am Theater Mülheim an der Ruhr als Regiemitarbeiter, Schauspieler und Regisseur tätig. Seit 1996 arbeitet er freischaffend als Regisseur an Stadt- und Staatstheatern und in freien Projekten, immer wieder auf der Suche nach neuen Theaterformen, z. B. an der Schnittstelle zwischen Oper und Sprechtheater. Zu seinen wichtigsten Inszenierungen zählen »Clavigo« und »Schnitt ins Fleisch« am Maxim Gorki Theater Berlin; »Der Mann, der noch keiner Frau Blöße entdeckte« und »Die Schwärmer« am DT Berlin, »Parasiten« in Florenz, »Der Wolf ist tot« an den Kammerspielen München sowie »Woyzeck«, ein »Tosca«-Projekt und zuletzt »Othello« am Schauspiel Bonn. In Hannover inszenierte Otteni unter anderem Crimps »Angriffe auf Anne«, »Parzival. Der Rote Ritter« nach Adolf Muschg und die Oper »Der Kaiser von Atlantis« von Viktor Ullmann. Am Schauspielhaus Hamburg zeigte er seine Bühnenfassung von Boccaccios »Decamerone«. Preise bekam er auf den Bayerischen Theatertagen für seine Nürnberger Inszenierungen von Schillers »Maria Stuart« und Jelineks »Die Kontrakte des Kaufmanns«. Seine neueste Arbeit am Theater Bern, »Gruppe Junger Hund« von Händl Klaus, war 2011 auf dem Heidelberger Stückemarkt zu sehen.
Stücke
- › Waisen
Regie
