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Jutta Hoffmann

Jutta Hoffmann zählt zu den bekanntesten deutschen Bühnen- und Filmschauspielerinnen.
Nach dem Abitur studierte sie 1959 bis 1962 an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. Bereits 1960 erhielt sie ihre erste Filmrolle in dem DEFA-Film »Das Rabauken-Kabarett«. Bis 1973 gehörte sie zum Ensemble des Maxim Gorki Theaters in Berlin. 1967 hatte sie ihren ersten großen Erfolg als Lämmchen in der Hans-Fallada-Verfilmung »Kleiner Mann – was nun?«. Für ihre Darstellung in »Der Dritte« von Egon Günther wurde sie auf dem Filmfest in Venedig 1972 mit dem Darstellerpreis als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie den Deutschen Kritikerpreis. Anfang der 1980er Jahre verließ sie die DDR und stand in der Bundesrepublik an Theatern in München und Hamburg sowie im österreichischen Salzburg auf der Bühne. Vor allem ihre Arbeiten mit Peter Zadek machten sie dem westdeutschen Theaterpublikum bekannt. Nach dem Ende der DDR kehrte sie nach Berlin zurück, um u. a. mit Einar Schleef zu arbeiten (darunter »Herr Puntila und sein Knecht Matti«, »Verratenes Volk«). In der Fernsehreihe »Polizeiruf 110« spielte sie die Kommissarin Wanda Rosenbaum. Von 1993 bis 2006 war sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Professorin für Darstellende Kunst. Jutta Hoffmann lebt in Potsdam.