Andreas Dresen
Andreas Dresen studierte 1986 bis 1991 Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg. 1992 gab er sein Spielfilmdebüt mit »Stilles Land«. Mit dem Episodenfilm »Nachtgestalten« erlebte Andreas Dresen auf der Berlinale 1999 seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur. Zwei Jahre später brachte ihm »Halbe Treppe« u. a. den Silbernen Bären, den Deutschen Filmpreis in Silber sowie Regiepreise bei den Festivals in Gent und Chicago ein. Seinen bisher größten Publikumserfolg hatte er 2006 mit »Sommer vorm Balkon«. Mit »Wolke 9« erlangte Andreas Dresen wegen seines vorbehaltlosen Umgangs mit dem Thema »Sexualität im Alter« große Aufmerksamkeit und Zustimmung. Sein neuester Kinofilm, »Halt auf freier Strecke«, hatte 2011 wiederum auf dem Filmfestival in Cannes Premiere. Zu seinen bekanntesten Dokumentarfilmen gehört »Herr Wichmann von der CDU« (2003). 2010 übernahm Andreas Dresen die künstlerische Leitung der preisgekrönten RBB-Fernsehdokumentation »20 x Brandenburg«. Nach erfolgreichen Theaterinszenierungen, u. a. am Schauspiel Leipzig und Deutschen Theater Berlin, gab er 2006 mit Mozarts »Don Giovanni« am Theater Basel sein Debüt als Opernregisseur.
Im Jahr des Films 2011 übernimmt Andreas Dresen die Regie der Potsdamer Winteroper im Schlosstheater Sanssouci.
