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Markus Dietz

Markus Dietz wurde 1961 geboren und wuchs in Sindelfingen auf. Zunächst Schauspieler, gründete er 1990 seine eigene Truppe und führte erstmals Regie. Künstlerisch angeregt fühlt er sich u. a. von Hans Neuenfels und B. K. Tragelehn. Seit 1993 arbeitete er als freier Regisseur in Basel, Graz, Mainz, Kassel, Schwerin und Leipzig. Von 2002 bis 2004 war er fest als Regisseur am Schauspiel Leipzig engagiert. Gleichzeitig arbeitete er regelmäßig am Staatsschauspiel Dresden. In den letzten Jahren wandte er sich auch dem Musiktheater zu. Er inszenierte Samuel Becketts „Endspiel“ und Henrik Ibsens „Hedda Gabler“ in Leipzig, Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ in Düsseldorf sowie Tennessee Williams’ „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, Eugene O’Neills „Trauer muss Elektra tragen“ und „Eine Familie“ in Bochum. In Magdeburg führte er u. a. Regie in Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“, und „Das Ende der Zivilisation“ und Dennis Kellys Schauspiel „Liebe und Geld“ (Deutsche Erstaufführung). An der Stuttgarter Oper kam unter seiner Regie Guiseppe Verdis Oper „Luisa Miller“ heraus, in Kassel inszenierte er Georg Büchners „Woyzeck“ und in Bonn Frank Wedekinds „Lulu“.
Am Hans Otto Theater gehört er seit der Spielzeit 2009/10 zu den regelmäßig inszenierenden Regisseuren und verwirklichte hier „Die Familie Schroffenstein“ von Heinrich von Kleist, „Iwanow“ von Anton Tschechow. In der Spielzeit 2011/12 wird er bei „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams und „Don Carlos“ von Friedrich Schiller Regier führen.

Stücke