Bruno Cathomas
wurde 1965 in Laax, Graubünden, geboren. Nach einer Schlosserlehre absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Schauspielakademie Zürich. Ab 1992 spielte er an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg, Christoph Marthaler, Johann Kresnik, Frank Castorf, Leander Haußmann, Martin Kušej und Stefan Bachmann. Nach seinem Erfolg in Thomas Ostermeiers Inszenierung von Mark Ravenhills „Shoppen & Ficken“ in der Baracke des Deutschen Theaters folgte ab 1999 ein Engagement am Theater Basel, wo er mit Stefan Bachmann, Lars-Ole Walburg und Rafael Sanchez arbeitete. Ab 2002 spielte Cathomas vor allem an der Berliner Schaubühne, deren Ensemble er seit der Spielzeit 2004/2005 angehörte. Ab der Spielzeit 2009/2010 ist er Ensemblemitglied am Thalia Theater in Hamburg. Cathomas spielte auch in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen und wurde 1999 mit „Viehjud Levi“ für den Deutschen Filmpreis nominiert. Als Regisseur erarbeitete Cathomas u. a. 2003 „Peanuts“ von Fausto Paravidino, 2004 das Projekt „Die Bibel – Eine Sinnsuche in fünf Teilen“ und 2005 „Oscar Wilde – Ein Rausch“, sowie 2009 „Macbeth“ von William Shakespeare.
