Wolfgang Vogler
wurde in Bad Oldesloe nahe Hamburg geboren. Während seines Zivildienstes in Darmstadt spielte er in einer freien Theatergruppe mit dem Namen „otecoderefa“ zusammen mit David Gieselmann und Tim Lang. Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Danach spielte er u. a. in Stuttgart, München und Wuppertal. Zwischen 2001 bis 2009 war er Protagonist des Theaters Magdeburg und Gast an der Staatsoper Stuttgart in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ (R: Hans Neuenfels; Bayerischer Theaterpreis und „Aufführung des Jahres 1998“ in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“). Zu seinen Rollen gehörten u. a. König Alfonso in Grillparzers „Die Jüdin von Toledo“ (R: Tobias Wellemeyer), Jason in Heiner Müllers „Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten“ (R: Lukas Langhoff), Crampas in „Effi Briest“ (R: Matthias Brenner), Graf Wetter vom Strahl in Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“, Chance Wayne in Tennessee Williams’ „Süßer Vogel Jugend“, Trigorin in Tschechows „Die Möwe“, und Molières Don Juan (R: Tobias Wellemeyer). Mit der Spielzeit 2009/10 wechselte er an das Hans Otto Theater und steht hier u. a. als Gregers Werle in „Die Wildente“ von Henrik Ibsen (R: Tobias Wellemeyer), als Shakespeares Macbeth (R: Lukas Langhoff), als Friedrich Hofreiter in Schnitzlers „Das weite Land“ (R: Tobias Wellemeyer), als Jeffrey Skilling in der Deutschsprachigen Erstaufführung „Enron“ von Lucy Prebble (R: Niklas Ritter), als Lwow in Tschechows „Iwanow“ (R: Markus Dietz), als Capulet in Shakespeares „Romeo und Julia“ (R: Bruno Cathomas), Dr. Vergerus in der Deutschsprachigen Erstaufführung „Das Schlangenei“ von Ingmar Bergman (R: Niklas Ritter) und in den Titelrollen von Ben Jonsons „Volpone“ und Fontanes „Schach von Wuthenow“ (R: Tobias Wellemeyer) auf der Bühne.
