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Peter Pagel

wurde in Halberstadt geboren. Der gelernte Chemiefacharbeiter studierte Schauspiel an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig und trat 1982 in das Ensemble des Volkstheaters Rostock ein. Von 1994 bis 2001 war er Mitglied des Theaters Bremen und u. a. als Faust in (R: Manfred Karge), in „Hexenjagd“ (R: Konstanze Lauterbach), als Torquato Tasso und in „Die Macht der Gewohnheit“ (R: Thomas Bischoff) zu erleben. Anschließend wechselte er an das Deutsche Theater Berlin und trat in eine intensive Arbeitsbeziehung mit dem Regisseur Michael Thalheimer ein. Mit ihm erarbeitete er u. a. Lessings Odoardo Galotti in einer preisgekrönten Inszenierung, den Wagner in beiden Teilen des „Faust“, Dr. Blind in „Die Fledermaus“ von Johann Strauß und den Relling in Ibsens „Die Wildente“. Unter der Regie von Jürgen Gosch war er als Dorn in Tschechows „Die Möwe“ und in Schimmelpfennigs „Auf der Greifswalder Straße“ sowie in „Idomeneus“ zu sehen. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters. Hier war und ist er u. a. in der Titelrolle von David Greigs „Der Architekt“ (R: Isabel Osthues), als Ekdal in Ibsens „Die Wildente“ und als Natter in Schnitzlers „Das weite Land“ (R: Tobias Wellemeyer), als Rupert in Kleists „Die Familie Schroffenstein“ (R: Markus Dietz), als Jupiter in Kleists „Amphitryon“ (R: Julia Hölscher) und als Beverly/Charles in „Eine Familie“ von Tracy Letts (R: Barbara Bürk) zu erleben.