Bernd Geiling
stammt aus Krefeld. Nach Abschluss seines Schauspielstudiums an der Hochschule der Künste in Berlin 1987 führten ihn Engagements nach Mannheim, Mainz und 1999 an das schauspielhannover. Wichtige Rollen hier waren u. a. der Tellheim in Lessings „Minna von Barnhelm“ (R: Tilman Gersch), der Brack in Ibsens „Hedda Gabler“ (R: Christina Paulhofer) und Vater Stiefel in Wedekinds „Frühlings Erwachen“ (R: Nuran David Calis). Mit Franz Wittenbrink arbeitete er in dessen Liederabenden „Miles and More“, „Am offenen Herzen“, „Brüder – zur Sonne – zur Freiheit“ und „Männer 06“ zusammen. Bernd Geiling war auch als Sprecher für den NDR tätig. Darüber hinaus sprach er die Hörbücher „Endlich Stille“ von Karl-Heinz Ott, „Sturm“ von Nicholas Shakespeare, „Kaltenburg“ von Marcel Beyer und „Walden“ von David Henry Thoreau ein. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters und seither u. a. als Banquo in „Macbeth“ (R: Lukas Langhoff), von Bohm in Fassbinders „Lola“ (R: Bruno Cathomas), von Aigner in Schnitzlers „Das weite Land“ (R: Tobias Wellemeyer), Semljanika in Gogols „Der Revisor“ (R: Peter Kube), Sylvester in Kleists „Die Familie Schroffenstein“ und Lebedjew in „Iwanow“ von Anton Tschechow (R: Markus Dietz), Prof. Higgins in „My Fair Lady“ (R: Nico Rabenald), Danforth in „Hexenjagd“ von Arthur Miller (R: Ingo Berk) und König Friedrich Wilhelm III. in „Schach von Wuthenow“ nach Fontane (R: Tobias Wellemeyer) zu erleben.
