Die Debatte in Deutschland

Welches Land wollen wir sein?

#3
Neue Heimat

Mit Marina Naprushkina, Julius H. Schoeps
und Harald Welzer

Angesichts der Szenarien von »Entwurzelung« und »Überfremdung«, die in der öffentlichen Diskussion kursieren, soll es um den schillernden Begriff »Heimat« gehen. Ist die Vorstellung von Heimat in der globalisierten Welt überholt? Wie verträgt sie sich mit der Idee einer offenen Gesellschaft? Welche Bedeutung haben Vertrautes und Fremdes für uns? Inwiefern verändert der Zuzug der Flüchtlinge unser Heimatgefühl? Können die Flüchtlinge bei uns eine neue Heimat finden?
Die aus Minsk stammende Marina Naprushkina ist Künstlerin und Aktivistin und lebt seit 12 Jahren in Deutschland. Sie studierte bildende Kunst in Minsk, Karlsruhe und Frankfurt. Zuletzt sorgte sie mit ihrem Buch »Neue Heimat?« für Aufsehen. Julius H. Schoeps, zu dessen Vorfahren der Philosoph Moses Mendelssohn gehört, wurde im Exil in Schweden geboren, war Professor für Neuere Geschichte und von 1991-2014 Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums an der Universität Potsdam. Er ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums und Direktor der Gesellschaft für Geistesgeschichte.
Nach einem Podiumsgespräch können sich alle Besucher an der Diskussion beteiligen.

Weitere Informationen unter:

»Welches Land wollen wir sein? Die Debatte in Deutschland«
ist eine Initiative von:
November 2016 Montag 21.
Montag, 21.11.2016
19:00
Reithalle Forum