Marsha Ginsberg

Marsha Ginsberg studierte u. a. an der Tisch School of the Arts der New York University und der Cooper Union for Visual Arts. Sie arbeitet für Musik- und Schauspieltheater und als Installationskünstlerin. Opernengagements führten sie, nach Arbeiten in New York, u. a. nach Bern, Braunschweig, Weimar, Bordeaux,  Basel, München, Saarbrücken, Mannheim, zum »Spoleto Festival USA« und nach San Francisco. Für das Schauspiel arbeitete sie u. a. in New York, Athen, Stuttgart, Prag, Jena, Hamburg und Los Angeles. Für die bespielbare theatrale Installation »Habit« (Regie David Levine) erhielt sie 2013 einen Obie-Award. »Habit« entwickelte sie (wie auch »Sam« von Katharina Schmitt) in Residence an Robert Wilsons Watermill Center. Es entstand als ortsgebundene Theaterproduktion in New York am »Performance Space 122« und wurde auch für das Luminato-Festival in Toronto und das Massachusetts Museum of Contemporary Art verwirklicht. Marsha Ginsberg lehrt an diversen amerikanischen und deutschen Hochschulen, darunter am New Yorker Barnard College und der TU Berlin. 2014 erhielt sie ein Arbeitsstipendium der New York State Foundation for the Arts. Am Hans Otto Theater zeichnete sie für die Ausstattung von »Die Opferung von Gorge Mastromas«, »Zorn« und »Das schwarze Wasser« verantwortlich.