Dicke Sternschnuppe (6+)

Julia Penner und Andreas Wrosch
In der Nacht vor seinem neunten Geburtstag schleicht sich Rudy heimlich von Zuhause fort zu einer Waldlichtung, um dort auf eine Sternschnuppe zu warten. Denn wer eine Sternschnuppe sieht, darf sich etwas wünschen – und Rudy wünscht sich nichts sehnlicher als die Rückkehr seiner verstorbenen Mutter. Zum Glück ist er in der Nacht nicht allein, sein zerzauster Stoffhamster begleitet ihn. Der Hamster ist zur Zeit nämlich sein bester Freund und eigentlich auch der einzige, mit dem er noch reden kann, seit der Vater so merkwürdig geworden ist. Da ertönt plötzlich ein schrilles Pfeifen, und neben Rudy und Hamster kracht etwas auf die Erde. Es ist eine ziemlich pummelige und auch sehr unglückliche Sternschnuppe. Schon wieder ist es ihr nicht gelungen, richtig zu verglühen. Sie ist eben einfach zu dick; kein Wunder, dass sie sich einsam und unverstanden fühlt. Das kennt Rudy gut, und so beschließen er und Hamster, die Sternschnuppe fit zu machen für die perfekte Flugbahn. Auf geht’s also zum Sport auf dem Spielplatz. Und während Hamster sich als harter Trainer gibt, entsteht zwischen Rudy und Sternschnuppe eine Freundschaft. Wird es den dreien gelingen, der Sternschnuppe beim Verglühen zu helfen, damit Rudys Wunsch sich erfüllt?
Mit viel Humor packt Julia Penner in ihrem Debüt so existentielle Themen wie Abschied und Trauer, Außenseitersein und Freundschaft an. Sie berichtet von einem ungewöhnlichen Freundes-Trio, von Milchshakesorten in der Milchstraße und auch von kosmischen Zusammenhängen rund um Leben und Tod und von jenem Universum, das jeder im Herzen trägt. Ein warmherziges Stück für kleine und große Zuschauer.
Inszenierung
Bühne / Kostüme
Musik
Marcel Schmidt
Videoanimation
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Kerstin Kusch
Besetzung
Hamster/ Martin, Rudys Vater
Jörg Kunze
Schnuppy/ Carlotta/ Sternenmama (Stimme)
Premiere 7. September 2017
»Eine anregende, poetisch-spielerische Aufführung, die gut auch für einen gemeinsamen Familienbesuch geeignet ist. Das junge Premierenpublikum war sehr angetan.«
Märkische Allgemeine Zeitung
»(Das Stück) überzeugt durch seinen märchenhaften Umgang mit dem Tod. (Regisseur Robert Neumann) drückt nicht auf die Tränendrüse, sondern schlägt ein flottes Tempo an, das nicht mit Situationskomik spart. Dabei ist es vor allem den Darstellern zu verdanken, dass jede Pointe sitzt, aber die ernsten Zwischentöne nicht verloren gehen.«
Potsdamer Neueste Nachrichten
»Robert Neumann (Regie) und Silke Pielsticker (Bühne, Video) treffen genau den richtigen Ton, den es braucht, quasi im Vorbeigehen so wichtige Fragen wie Freundschaft und Außenseitertum, Abschied und Trauer auf die Bühne zu bringen. Und ihnen steht ein Schauspielertrio zur Seite, das mit Lust ihren spielerischen Anregungen folgt.«
Märkische Allgemeine Zeitung
November 2017 Dienstag 7.
Dienstag, 07.11.2017
9:00 – 10:15
http://www.hansottotheater.de/
Hans Otto Theater
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Reithalle
11:00 – 12:15
http://www.hansottotheater.de/
Hans Otto Theater
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Reithalle