Christian von Treskow

Christian von Treskow, 1968 geboren, studierte 1992 bis 1996 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Im Anschluss ging er für eine Spielzeit als Hausregisseur ans Deutsche Theater Berlin, wo er mit Thomas Ostermeier die Spielstätte »Baracke« leitete. 1997 gründete er in Berlin die freie Gruppe »Theater Oklahoma«. 1998 begann eine langjährige Tätigkeit als freischaffender Regisseur mit über 60 Inszenierungen an deutschsprachigen Bühnen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie in Frankreich. Sie führte ihn u. a. an das Burgtheater Wien, Schauspiel Köln, Theaterhaus Jena, Theater Bremen, Staatstheater Karlsruhe und an die Wuppertaler Bühnen. Von 2009 bis 2014 war er Schauspielintendant und künstlerischer Geschäftsführer der Wuppertaler Bühnen, wo er u. a. Mozarts »Die Zauberflöte«, Goldonis »Trilogie der Sommerfrische« und Shakespeares »Viel Lärm um nichts« inszenierte. Zuletzt erarbeitete er an den Bühnen Halle »Frankenstein« nach Mary Shelley, am Düsseldorfer Schauspielhaus »Der Hauptmann von Köpenick« von Carl Zuckmayer und am Theater Aachen »Der Prozess« nach Franz Kafka sowie »Warten auf Godot« von Samuel Beckett. Mit »Der Tod und das Mädchen« stellte er sich erstmals dem Potsdamer Publikum vor..