Ein Sommernachtstraum

William Shakespeare
In Shakespeares Lustspiel zur Unterhaltung einer Hochzeitsgesellschaft erfahren Geisterwesen und Menschenpaare, Herrscher und einfaches Volk die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Der nächtliche Wald wird zum Spielort der Träume. Einmal dem Liebeswahn verfallen, verlieren die Figuren Verstand und Vernunft und erleiden ein Wechselbad der Gefühle, in dem Glück und Leid dicht nebeneinander stehen. Dass Liebe blind macht, erlebt die Feenkönigin Titania. Sie gibt sich einem fremden Mann mit Eselskopf hin, dem Weber Zettel. Titanias Feengatte Oberon hat beide aus   Eifersucht verzaubert. Auch bei vier jungen Liebenden, die nachts in den Wald geflohen sind, werden unterschiedlichste Gefühle durcheinandergewirbelt, und erst am Morgen verfliegt der Zauber. Im Finale krönt die äußerst spaßige Tragödie von »Pyramus und Thisbe« als »Spiel im Spiel« der Handwerkertruppe den Abend zum Vergnügen der wieder vereinten Paare und des Publikums.
Shakespeares Komödie erlebte ihre deutschsprachige Erstaufführung 1843 in Potsdam, im Schlosstheater im Neuen Palais.
Inszenierung
Kostüme
Musik und Sounddesign
Marcel Schmidt
Dramaturgie
Besetzung
Theseus / Spinnweb
Hyppolyta / Bohnenblüte
Oberon / Schnauz
Titania
Egeus / Schnock
Helena
Puck
Squenz
Flaut / Senfsamen
Premiere 17. Juni 2016
»Rasanter Shakespeare – mit viel Witz. (…) Das perfekte Open-Air-Vergnügen.«
Märkische Allgemeine Zeitung
»Eine durch und durch beschwingte Inszenierung. Angefangen bei dem durchweg auf den Punkt spielenden Ensemble. Die als Theater-Schnürboden aufgezogene Bühne, die als verwunschener Feenwald so einige versteckte Ecken, Falltüren oder Treppen birgt, ist dabei ein perfekter Spielplatz. Farbige Lichtarrangements ergänzen die mal schaurige, mal verträumte Stimmung. Auch das Soundkonzept fügt sich nahtlos ein in diesen rundum gelungenen Bühnentaumel. – Ein erfüllendes Theaterglücksgefühl, das noch lange bleibt.«
Potsdamer Neueste Nachrichten