Uraufführung

Das permanente Wanken und Schwanken von eigentlich allem

John von Düffel
Stück nach den »Wassererzählungen« von John von Düffel
Im Besucherraum eines Aquariums kreuzen sich die Wege und Geschichten verschiedener Menschen: eines Vaters auf der Suche nach seiner kleinen Tochter, der seiner Ex-Frau per Telefon unentwegt Rechenschaft ablegen muss; einer Schwimmerin, die ihre jüngere Freundin fur ein dubioses Vorschwimmen gewinnen will; und der Personalchefin eines größeren Unternehmens, die zwischen Beruf und Familie und ihrem Liebhaber hin- und hergerissen ist. Diese Menschen kennen einander nicht und wissen nichts vom Alltag der jeweils anderen. Doch in der geheimnisvollen Unterwasserwelt des Aquariums berühren sich ihre Biografien mehr und mehr an ihren Bruchstellen und in ihren Verlustmomenten. »›Wir kehren immer zum Wasser zurück‹ ist der erste Satz, den ich in Prosa geschrieben habe.«, sagt der in Potsdam lebende Autor John von Düffel. Wie schon in seinem preisgekrönten Erfolgsroman »Vom Wasser« wendet er sich mit dem viel beachteten Prosaband »Wassererzählungen« seinem Lieblingselement zu. Er erzählt von Entfremdungen und Gewissheiten, von Schönheit und Stille, von Paaren und Passanten, von fließenden Übergangen und besänftigender See.
John von Düffel, dessen Theaterarbeiten in mehreren Inszenierungen in Potsdam zu sehen waren und sind, ließ sich auf Anregung des Hans Otto Theaters zu dieser Bühnenfassung inspirieren.
Inszenierung
Kostüme
Musik und Video
Dramaturgie
Besetzung
Der Kreuzfahrer
Die Vorschwimmerin (die Ältere)
Die Vorschwimmerin (die Jüngere)
Die Fetzenfrau
Premiere 14. November 2014
»Die Uraufführung erwies sich als Bühnenereignis.«
Märkische Allgemeine Zeitung
»Perfekte Wahl. Jon-Kaare Koppe spielt den Kreuzfahrer mit beeindruckender Intensität.«
Potsdamer Neueste Nachrichten
»Tobias Wellemeyer arbeitet mit feinen Mitteln, mit Ernsthaftigkeit, aber doch auch mit einem diskreten bis ironischen Zwinkern. Gelungen.«
rbb Kulturradio
»Ein poetischer Abend.«
rbb Inforadio