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Wolfgang Amadeus Mozart / Lorenzo Da Ponte

Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro)

Potsdamer Winteroper 2011

Opera buffa in vier Akten /// Libretto von Lorenzo Da Ponte /// In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Figaro, Kammerdiener des Grafen Almaviva, und Susanna, Kammerzofe der Gräfin, wollen heiraten. Der Graf weist ihnen ein Schlafzimmer zu; darin erkennt Susanna jedoch des Grafen Absicht, sich ihr dort ungestört zu nähern. Figaro empört dies, umso mehr, als der Graf offiziell das feudale Vorrecht abgeschafft hat, wonach er die Hochzeitsnacht mit den Bräuten seiner Untertanen verbringen durfte. Der Graf, dessen eigene Ehe mit Rosina zerrüttet ist, begehrt Susanna aber und rechnet mit der Hilfe seiner Angestellten Marcellina, die ein altes Eheversprechen, das Figaro ihr gab, eingelöst sehen will. Figaro indessen plant, den Pagen Cherubino, als Frau verkleidet, zu einem Stelldichein mit dem Grafen zu schicken und ihn inflagranti von der Gräfin überführen zu lassen. Doch das Intrigenspiel gerät zunehmend außer Kontrolle. Die vom Ehemann betrogene Gräfin genießt mit Cherubino verführerische Momente. Susanna erlebt in den Avancen des Grafen Augenblicke, die sie von Figaro nicht kennt. Eifersucht, Verletzungen und Enttäuschungen bleiben nicht aus.

Der Film- und Bühnenregisseur Andreas Dresen (»Halbe Treppe«, »Sommer vorm Balkon«, »Wolke Neun«) inszeniert die »Comedia per musica« von 1786. Die musikalische Leitung hat der Barockspezialist Sergio Azzolini übernommen.

Il Conte di Almaviva: Christian Senn
La Contessa: Jutta Maria Böhnert
Susanna: Susanne Ellen Kirchesch
Figaro: Giulio Mastrototaro
Cherubino: Olivia Vermeulen
Marcellina: Maria Husmann
Bartolo: Piotr Nowacki
Basilio/ Don Curzio: Michael Bennett
Barbarina: Alice Borciani
Antonio: Jörg Gottschick
Neuer Kammerchor Potsdam
Kammerakademie Potsdam

Premiere 4. November 2011 Spielort Schlosstheater im Neuen Palais

Eine Koproduktion der Kammerakademie Potsdam, des Hans Otto Theaters Potsdam und von KULT-Brain e. V.


"Geburt des Theaters aus der Musik.". (FAZ)

"Andreas Dresen erweist sich wieder als Fachmann im Ausleuchten von Charakteren." (Deutschlandfunk)

"Seine völlig uneitle Inszenierung kann künstlerisch verzaubern und im schönsten Sinne unterhalten." (Berliner Morgenpost)

"Dem Filmregisseur gelang, woran sonst manche Brechstange des Regietheaters selbst zerbricht: zu verstören." (Potsdamer Neueste Nachrichten)

"Nur zwei Opern in bislang fünf Jahren! Da ist mehr zu holen." (RBB-Kulturradio)

"So gelingt Azzolini und den zwei Dutzend Musikern der Kammerakademie Potsdam eine spektakulär sprechende Darstellung des musikalischen Gewebes, wie man sie nicht oft hört." (Süddeutsche Zeitung)

Das Stück ist derzeit nicht im Spielplan.

Mitwirkende

Musikal. Leitung
› Sergio Azzolini  
Regie
Andreas Dresen  
Bühne
› Mathias Fischer-Dieskau  
Kostüme
› Sabine Greunig  
Chöre
› Ud Joffe