Weihnachtsmärchen

Das Märchen vom Kalif Storch (6+)

Wilhelm Hauff
Ein Märchenspiel von Gert Richter
Selbstgefällig wie er ist, interessiert sich der Kalif von Bagdad ausschließlich für sein eigenes Wohlergehen. Während sein Volk Hunger leidet, isst er sich dick und träge, bis er sogar zum Waschen zu faul ist. Nur die resolute Dienerin Suleika hat Mut genug, ihm auch mal unangenehme Wahrheiten zu sagen, ganz im Gegensatz zu seinem klugen, aber allzu unterwürfigen Großwesir. Suleika aber ist nur hier, weil ihre wirkliche Herrin, die Prinzessin Lusana, vom bösen Zauberer Kaschnur entführt und in eine Eule verwandelt wurde. Nun verkauft eben dieser Kaschnur dem leichtsinnigen Kalifen ein Zaubermittel, mit dem er Tiergestalt annehmen und die Sprache der Tiere verstehen kann. Flugs verwandeln sich Kalif und Großwesir in Störche. Was sie von den anderen Störchen im Palastgarten hören, bringt sie zum Lachen – und besiegelt ihr Schicksal, denn wer lacht, vergisst die rettende Zauberformel. Kaschnur kann nun die Macht im Land an sich reißen. Doch er hat weder mit Suleikas Verstand gerechnet noch mit der Hartnäckigkeit der beiden Störche, die in der Begleitung einer Eule zurückkehren!
»Das Märchen vom Kalif Storch« lädt ein zu einer Reise in die faszinierende Welt des Orients und erzählt mit Witz und Spannung nicht nur von einer wundersamen äußerlichen Verwandlung, sondern auch von einer innerlichen Wandlung. Es ist eine Geschichte über Verantwortung und wahre Freundschaft durch Dick und Dünn.
Inszenierung
Kostüme
Dramaturgie
Besetzung
Großwesir
Suleika / Störchin
Lusana / Eule / Störchin
Mustafa / Kaschnur / Storch
Premiere 24. November 2015
»Großer Spaß. Besonders einfallsreich ist neben den schillernden Kostümen vor allem das Bühnenbild von Nikolaus Frinke. Das geheimnisvolle Morgenland erstrahlt in seiner ganzen Pracht, auch mit orientalischer Musik, Gesang und im Tanz.«
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