Voll abgedreht! (12+)
Ein Klassenzimmer ist verwüstet worden. Jemand hat seine ganze Wut losgelassen, auf den Raum, die Stühle und das Mobiliar. Vier Freunde – zwei Mädchen, zwei Jungen – werden vom Schulleiter verantwortlich gemacht. Sie sollen sich zu ihrer Tat bekennen. Doch der Schuldige ist nicht unter ihnen. Also versuchen die vier, den am meisten Verdächtigen unter ihren Mitschülern zu ermitteln, um ihn dem Direktor zu präsentieren. Allen ist schnell klar: Babs muss es gewesen sein, die Neue in der Klasse, die keiner mag, weil sie merkwürdig ist. Die vier beginnen Situationen zu sammeln, in denen Babs auffällig reagiert hat, »merkwürdig« eben; in denen sie selber Babs verletzt, verraten, provoziert oder benutzt haben. Dabei wird ihnen immer deutlicher bewusst, dass jeder auf seine Art mitgeholfen hat, Babs zur Außenseiterin zu machen. Wer ist nun schuld? Und was ist zu tun?
Ein vitales Jugendstück über ein zentrales Problem im Schulalltag: Mobbing und wie sich jeder Einzelne dazu verhält.
»Ich finde, Mobbing ist eine schlimme Erfahrung. Das sage ich nicht nur so aus Mitgefühl, sondern weil ich es schon viel zu lange selber erlebe. Nach dem Ansehen des Theaterstücks, dem Treffen mit dem Regisseur im Unterricht und der Auswertung des Stücks im Deutschunterricht hat sich aber in meiner Klasse etwas verändert.« (Aus einer Schülerzuschrift an die Magdeburger Volksstimme.)
