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Charles Way

Eye of the Storm (13+)

Frei nach Motiven von William Shakespeares »The Tempest – Der Sturm« /// Aus dem Englischen von Uwe Dethier

Auf einer Insel, die Prosperos Zauber eines immerwährenden Frühlings unterliegt, behütet Prospero seine Tochter Miranda vor dem Ungemach der Welt. Aber Miranda ist unzufrieden und in permanenter Opposition. Prospero will nicht wahr haben, dass seine Tochter erwachsen wird. Weil er ihr zum wiederholten Mal eine Antwort auf die Frage nach ihrer Herkunft schuldig bleibt, beschwört Miranda aus Zorn einen Sturm herauf. Was Prospero jahrelang zu verhindern suchte, nimmt seinen Lauf. Der Sturm spült zwei schiffbrüchige junge Männer an den Strand. Miranda verliebt sich auf den ersten Blick und erlebt den aufregendsten Geburtstag ihres Lebens. Doch sie kann ihre neuen Gefährten auf der Insel nicht lange versteckt halten und es kommt zur unausweichlichen Auseinandersetzung zwischen Vater und Tochter. Wird Prospero ihr erlauben, die Insel zu verlassen?

In »Eye of the Storm« hat der renommierte Kinder- und Jugendtheaterautor Charles Way den pubertären Loslösungskonflikt mittels Rückgriff auf Shakespeares »Der Sturm« zugespitzt. Das Mädchen Miranda steht mit ihrem Wunsch nach Freiheit einem Vater gegenüber, der aus Fürsorge ganz bewusst die Erfahrungswelt seines Kindes reduziert hat. Vater und Tochter müssen einen konfliktreichen Weg beschreiten, um zu verstehen, wie Freiheit und Vertrauen, Liebe und Loslassen-Können untrennbar miteinander verbunden sind.

Mitwirkende

Regie
Andreas Rehschuh  
Bühne
› Eva-Maria Declercq  
Kostüme
› Grit Walther  
Musik
› Gundolf Nandico  
 
 
› Jörg Seyer
Friederike Walke
› Florian Lenz
› Svenja Wasser
Nele Jung
Sabine Scholze