Alexander Charim

Alexander Charim, geboren 1981 in Wien, studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Wien und war Regieassistent und Hospitant am Burgtheater Wien und an der Wiener Staatsoper, unter anderem bei Günter Krämer, David Pountney, Michael Sturminger, Luc Bondy und Peter Zadek. Von 2003 bis 2007 absolvierte er ein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Seine Diplominszenierung »Liebe 1968« nach Garrel/Godard/Eustache erhielt Einladungen zum Körber Studio Junge Regie in Hamburg, zum Heidelberger Stückemarkt, zum Festival »Premières« am Théâtre National de Strasbourg, zum Festival »Le Standard Idéal« am MC93 Bobigny/Paris und zum Internationalen Theaterfestival Novi Sad. Seit 2007 inszeniert Alexander Charim freischaffend u. a. an der Staatsoper Hannover, dem Schauspielhaus Wien, der Deutschen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, dem Staatstheater Karlsruhe, dem Theater Aachen, dem Theater Osnabrück, den Kunstfestspielen Hannover, dem Radialsystem Berlin, dem Theater Chur, den Operadagen Rotterdam, dem Theater Trier und dem Theater Basel. Alexander Charim wurde 2015 für seine Inszenierung von Grillparzers »Weh dem, der lügt!« am Theater St. Pölten für den Nestroy-Preis nominiert. 2016 erhielt er den Dr.-Otto-Kasten-Preis der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins sowie den Nestroy- Preis für seine Inszenierung »Lichter der Vorstadt« in St. Pölten.